Aktualisiert 17.08.2019 12:39

Fehler im CVSo bekommen Sie sicher keinen Job bei Google

Mehr als die Hälfte der Lebensläufe haben ein gravierendes Manko. Zwei Google-Angestellte sagen, was man beim CV sonst noch vermeiden sollte.

von
vb
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Jobs bei Google sind begehrt, aber oft auch schwer zu kriegen.

Jobs bei Google sind begehrt, aber oft auch schwer zu kriegen.

Keystone/Christian Beutler
Der Suchmaschinenriese schafft es in Umfragen regelmässig, als beliebtester Arbeitgeber der Schweiz gewählt zu werden. Im Bild: Velos vor dem Google-Gebäude an der Brandschenkestrasse in Zürich.

Der Suchmaschinenriese schafft es in Umfragen regelmässig, als beliebtester Arbeitgeber der Schweiz gewählt zu werden. Im Bild: Velos vor dem Google-Gebäude an der Brandschenkestrasse in Zürich.

Keystone/Christian Beutler
Google baut sich in Kalifornien eine Art Zelt als Firmenzentrale. So soll der neue Sitz aussehen. Die neue Zentrale des Unternehmens entsteht direkt neben dem aktuellen Campus.

Google baut sich in Kalifornien eine Art Zelt als Firmenzentrale. So soll der neue Sitz aussehen. Die neue Zentrale des Unternehmens entsteht direkt neben dem aktuellen Campus.

Google

Jobs bei Google gelten gemeinhin als begehrt. Der Suchmaschinenriese schafft es in Umfragen regelmässig, als beliebtester Arbeitgeber der Schweiz gewählt zu werden. Das Unternehmen hat aber auch den Ruf, seine Bewerber hart zu testen.

Verblüffend simpel erscheinen in diesem Kontext die Bewerbungstipps, die zwei Google-Angestellte aus den USA an potenzielle Mitarbeiter richten. Im Video «How to: Work at Google» (s. ganz unten) erklären die HR-Managerin Rebecca und der Softwareingenieur Kendall, dass das Unternehmen kein Motivationsschreiben verlangt, dafür umso mehr Wert auf den Lebenslauf (im Amerikanischen ist der Begriff Résumé geläufig, s. Box) legt.

Fehler Nr. 1

Gemäss dem Onlineportal Inc. sehen die HR-Experten von Google rund 50'000 Lebensläufe pro Woche durch. Ein guter Teil davon – 58 Prozent – enthalte eines der gravierendsten Mankos, die CVs überhaupt haben können: Tippfehler. Doch Rebecca und Kendall nennen noch zahlreiche weitere Punkte, die dafür sorgen, dass der Lebenslauf bei Google gut ankommt – oder eben durchfällt:

Länge

Der CV sollte nicht länger als ein bis zwei Seiten sein. Die Berufserfahrung sollte kurz und prägnant beschrieben werden.

Sprache

Die Google-Mitarbeiter empfehlen aktive Verben, um zu beschreiben, was der Bewerber bisher geleistet hat. Verben wie «verhandelt», «entwickelt »oder «geführt» seien optimal.

Fokus

Ratsam sei auch, die Stellenausschreibung gut zu studieren – und den Lebenslauf genau auf den offenen Job zuzuschneiden. Will heissen: Der Bewerber sollte genau die Qualifikationen nennen, die zur Stelle passen.

Fakten

Handfeste Beispiele und Daten sind gefragt. Der Kandidat solle seine bisherigen Leistungen hervorstreichen, raten Rebecca und Kendall – am besten mit konkreten Beispielen und Daten.

Übersicht

Die für den offenen Job relevanten Punkte sollten schnell ersichtlich sein. «Vermeide jeglichen Schnickschnack, der ablenkt», heisst es im Video.

Format

Einfach machen sollte man es dem zukünftigen Arbeitgeber auch in Sachen Format: Am besten sei ein CV als PDF. Zu vermeiden seien Dokumente aus Microsoft Word oder Apple Pages.

Der amerikanische Lebenslauf

In den USA spricht man beim Lebenslauf von einem Résumé. Er enthält nicht nur Angaben zum Ausbildungsweg und Berufsleben, sondern auch eine kurze Beschreibung der einzelnen Stationen. Er sollte auf die Stelle angepasst werden, auf die man sich bewirbt.

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