Rabattschlacht: So bereiten sich Händler auf den Black Friday vor
Aktualisiert

RabattschlachtSo bereiten sich Händler auf den Black Friday vor

Der Schnäppchentag Black Friday ist der umsatzstärksten Tag im Jahr. Die Detailhändler setzen auf spezielle Massnahmen, um das zu erreichen.

von
vay
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Detailhändler müssen einiges unternehmen, damit der Black Friday zu ihrem umsatzstärksten Tag wird:

Detailhändler müssen einiges unternehmen, damit der Black Friday zu ihrem umsatzstärksten Tag wird:

Keystone
Extra-Artikel einlagernDie Planung für den Black Friday beginnt für die Händler nicht erst ein paar Wochen vor dem Event. Sie kaufen bei den Herstellern im Voraus Produkte in grossen Quantitäten ein, um selber von Rabatten profitieren zu können.

Extra-Artikel einlagernDie Planung für den Black Friday beginnt für die Händler nicht erst ein paar Wochen vor dem Event. Sie kaufen bei den Herstellern im Voraus Produkte in grossen Quantitäten ein, um selber von Rabatten profitieren zu können.

Keystone/Alessandro Della Bella
Server aufrüstenIn den vergangenen Jahren sind  bei den Händlern rund um den Black Friday immer wieder Websites zusammengebrochen, weil sie dem plötzlichen Ansturm der Schnäppchenjäger nicht gewachsen waren. Damit das nicht mehr passiert, fahren die Händler vor dem Black Friday ihre Serverkapazität hoch.

Server aufrüstenIn den vergangenen Jahren sind bei den Händlern rund um den Black Friday immer wieder Websites zusammengebrochen, weil sie dem plötzlichen Ansturm der Schnäppchenjäger nicht gewachsen waren. Damit das nicht mehr passiert, fahren die Händler vor dem Black Friday ihre Serverkapazität hoch.

Keystone/Christian Beutler

Den 23. November haben sich Schnäppchenjäger rot im Kalender markiert: Noch nie gewährten in der Schweiz so viele Händler gleichzeitig so viele Rabatte. Die Detailhändler rechnen mit einem Umsatz von fast einer halben Milliarde Franken.

Grund genug, sich anzuschauen, was die Detailhändler unternehmen, um so viel so günstig zu verkaufen:

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Die Planung für den Black Friday beginnt für die Händler nicht erst ein paar Wochen vor dem Event. Sie kaufen bei den Herstellern im Voraus Produkte in grossen Quantitäten ein, um selber von Rabatten profitieren zu können. «Wir bieten am Black Friday und Cyber Monday je hundert Produkte an, die wir speziell für diesen Tag eingekauft haben», bestätigt ein Sprecher von Digitec Galaxus. Laut Retail-Experte Julian Zrotz von Blackfridaydeals.ch beginnen die Black-Friday-Einkäufe der Händler schon Anfang Jahr.

Personal aufstocken

Händler wie Manor, Interdiscount, Media Markt und Digitec Galaxus bestätigen gegenüber 20 Minuten, dass rund um den Black Friday mehr Personal im Einsatz steht. Dieses wird beispielsweise in den Lagern oder im Verkauf eingesetzt. Die Besetzung sei oft ähnlich wie an einem Samstag.

Werbeausgaben erhöhen

Seit der Black Friday 2015 das erste Mal in der Schweiz von ein paar wenigen Händlern ausgerufen wurde, ist viel geschehen: «Heute beteiligen sich Hinz und Kunz am Black Friday: vom Coiffeursalon bis zum Schönheitsdoktor. Ohne eigene Werbung hat eine Firma nur geringe Chancen, wahrgenommen zu werden», sagt Zrotz von Blackfridaydeals.ch. Die hohen Werbeausgaben rund um den Black Friday seien unter anderem dafür verantwortlich, dass sich ein paar Händler mittlerweile lieber auf den Singles' Day konzentrierten, um besser wahrgenommen zu werden.

Server aufrüsten

In den vergangenen Jahren sind bei den Händlern rund um den Black Friday immer wieder Websites zusammengebrochen, weil sie dem plötzlichen Ansturm der Schnäppchenjäger nicht gewachsen waren. Damit das nicht mehr passiert, fahren die Händler vor dem Black Friday ihre Serverkapazität hoch. «Wir haben für diesen Black Friday online mehr Ressourcen zur Verfügung gestellt», sagt ein Interdiscount-Sprecher zu 20 Minuten.

Länger öffnen

Manche Läden und Shoppingcenter lassen ihre Türen am Black Friday länger offen. So schliesst das Shoppi Tivoli am 23. November erst um 21 Uhr statt wie sonst am Freitag um 20 Uhr.

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