Streamingstarts Januar 2021: So definiert «Normal People» Sexszenen neu
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Streamingstarts Januar 2021So definiert «Normal People» Sexszenen neu

Die Serie zeigt Intimität auf eine authentische Art, ein Netflix-Kurzfilm über Polizeigewalt und Rassismus – das und weiteres gibts neu zum Streamen.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Normal People».

Sky Show

Darum gehts

  • Hier erfährst du alles über neue Serien und Filme, die bei den Streamingdiensten starten.

  • Sally Rooneys Bestsellerroman wurde als Serie umgesetzt und zeigt eine Liebe mit sozialen Klassenunterschieden.

  • Netflix veröffentlicht einen Kurzfilm über Polizeigewalt und Rassismus.

  • In einer Miniserie von Stephen King wütet eine Pandemie.

«Normal People»

Connell (Paul Mescal) und Marianne (Daisy Edgar-Jones) leben im selben irischen Kaff, aber in verschiedenen Welten. In der Schule meiden Marianne und Connell sich, bis er seine Mutter von Mariannes Familienvilla abholt, wo sie als Putzfrau arbeitet.

Connell und Marianne fühlen sich voneinander angezogen und beginnen eine geheime Liebschaft, verlieren sich beim Erwachsenwerden dann aus den Augen und stossen über die Jahre doch immer wieder aufeinander.

Wie vertrauensvolle Sexszenen gelingen

In jeder der zwölf vierzigminütigen Episoden gibt es Sexszenen – und die fühlen sich fast schon revolutionär an: Marianne und Connell sprechen stets über Konsens, es geht immer darum, dass beide befriedigt sind, und Kondome sind Standard.

Hemmungen und Unsicherheiten werden als selbstverständlicher Bestandteil gezeigt, der Sex der beiden und ihre Vorlieben entwickeln sich.

Sicherheit am Set

Dass die Sexszenen so vertrauensvoll wirken, dürfte auch an Ita O’Brien liegen: Sie wurde wie auch bei «Sex Education» als Intimitäts-Koordinatorin engagiert, choreografierte die Sexszenen und war dafür verantwortlich, dass sich die Beteiligten sicher fühlen.

Die Hulu- und BBC-Serie wurde in den USA und Grossbritannien gefeiert: «Normal People» ist die meistgestreamte BBC-Serie des Jahres, wie «Deadline» berichtet. Von April bis Ende November erreichte sie im BBC-iPlayer knapp 63 Millionen Views.

«Normal People» gibts ab dem 31.12. bei Sky Show.

«Cops and Robbers»

Timothy Ware-Hills Stimme legt sich über einen Mix aus Live-Action-Aufnahmen und Animationen: Sein Spoken-Word-Stück startet auf Netflix als Kurzfilm. Es handelt von Polizeigewalt und dem Rassismus, denen sich die schwarze Community jeden Tag ausgesetzt sieht.

Entstanden ist das Projekt nach dem Mord an Ahmaud Arbery, der im Februar 2020 beim Joggen von weissen Männern erschossen wurde.

«Cops and Robbers» gibts ab dem 4.1. auf Netflix.

Der Trailer zu «Cops and Robbers».

Netflix

Bist du oder jemand, den du kennst, von Rassismus betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Beratungsnetz für Rassismusopfer

GRA, Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Pro Juventute, Tel. 147

«The Stand»

Ein Tausendseiter kommt als Miniserie auf den Bildschirm: «The Stand» beruht auf Stephen Kings gleichnamigem Roman von 1978, der gruslig aktuell klingt.

In der Serie breitet sich eine Pandemie aus, die sich nicht mehr eindämmen lässt, sie fordert zahlreiche Todesopfer und verwüstet die Erde. Dabei spaltet sich die Gesellschaft in Gut und Böse: In den Träumen der Überlebenden tauchen die 108-jährige Abagail Freemantle (Whoopi Goldberg) oder der teuflische Randall Flagg (Alexander Skarsgård) auf.

Die Serie hat einen langen Weg hinter sich

Für die finale Folge der Miniserie hat King das Ende umgeschrieben. Regie führte Josh Boone, der dieses Jahr auch den Marvel-Horrorfilm «The New Mutants» veröffentlichte.

Für «The Stand» wurde er bereits 2014 verpflichtet, ursprünglich waren vier Kinofilme geplant, aufgrund des Umfangs wurden daraus allerdings eine Miniserie mit neun Folgen.

«The Stand» gibts ab dem 3.1. auf Sky Show.

Der Trailer zu «The Stand».

Sky Show

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