First Lady der Ukraine – «Kinder wie Mia werden in einem freien Land leben, das sich verteidigt hat»

Aktualisiert

First Lady der Ukraine«Kinder wie Mia werden in einem freien Land leben, das sich verteidigt hat»

Die Geburt der kleinen Mia in einer U-Bahn-Station in Kiew ist in der Ukraine zu einem Symbol der Hoffnung geworden. Auch die First Lady des Landes nutzt die Geburt, um sich an ihre Landsleute zu wenden. 

von
Jonas Bucher
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Das Bild der kleinen Mia im Luftschutzbunker ging um die Welt.

Das Bild der kleinen Mia im Luftschutzbunker ging um die Welt.

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First Lady Olena Selenska nutzt die Geburt, um ihren Landsleuten Mut zu machen.

First Lady Olena Selenska nutzt die Geburt, um ihren Landsleuten Mut zu machen.

Instagram/olenazelenska_official
Olena Selenska ist die Ehefrau des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski.

Olena Selenska ist die Ehefrau des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski.

Instagram/olenazelenska_official

Darum gehts

  • Die Geburt von Mia in einer U-Bahn-Station in Kiew macht den Menschen in der Ukraine Hoffnung.

  • Olena Selenska, die Ehefrau des ukrainischen Präsidenten, nutzt die Geburt von Mia, um sich an ihr Volk zu wenden.

  • Sie lobt ihre Landsleute und ruft die Bevölkerung zur weiteren Solidarität auf.

Olena Selenska, die Ehefrau des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski, hat sich auf Social Media zur Geburt des Babys geäussert, das in einer U-Bahn-Station in Kiew geboren wurde.  Eine 23-Jährige hatte am Freitag kurz nach 8.30 Uhr die kleine Mia zur Welt gebracht, während auf den Strassen der Hauptstadt die Sirenen ertönten. Die ukrainische Polizei war auf das Schreien der Frau aufmerksam geworden. Mithilfe der Polizisten brachte die Frau am späten Abend das Mädchen schliesslich zur Welt. Die Geburt von Mia mitten im Krieg gibt vielen Menschen Hoffnung. Auch die First Lady der Ukraine nutzt dieses Symbol der Hoffnung, um den Menschen im Land Mut zu machen.

Olena Salenska hebt die Solidarität der Ukrainer hervor

«Dieses Kind wurde im Kiewer Luftschutzkeller geboren», startet die 44-Jährige ihren Post auf Facebook. «Die Geburt hätte unter völlig anderen Bedingungen und unter einem friedlichen Himmel geschehen sollen.» Selenska hebt die Solidarität der Menschen hervor. «Trotz des Kriegs standen ihr Ärzte und Pflegende zur Seite. Sie wurde beschützt und verteidigt. In diesen Tagen wurdet ihr alle zu einer Armee. Ihr seid unglaublich, liebe Landsleute!» 

Die First Lady appelliert weiter an die Solidarität der Ukrainerinnen und Ukrainer. «Bieten Sie denen Ihr Zuhause an, die einen Unterschlupf brauchen. Spenden Sie Blut für die Kämpfer und Opfer. Melden Sie die feindlichen Bewegungen – und helfen Sie denen, die an den Fronten kämpfen. Wir sind die Armee, die Armee sind wir!» Weiter ruft sie die Bevölkerung dazu auf, den sozialen Netzwerken beizutreten.  Den emotionalen Post schliesst sie mit den Worten ab: «Kinder, die in Luftschutzkellern geboren wurden, werden in einem friedlichen Land leben, das sich verteidigt hat.»

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