Helene Fischer erfreut ihr Schweizer Publikum in Grindelwald nach Babypause

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In GrindelwaldSo emotional zeigt sich Helene Fischer beim ersten Konzert nach Babypause

Vor knapp 10’000 Besucherinnen und Besuchern gab die Schlager-Queen am Sonntag am «Snowpenair» in Grindelwald ihr grosses Bühnencomeback. Ihre Fans fanden es «affengeil».

von
Katrin Ofner
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Helene Fischer gab am Sonntag ihr Bühnencomeback in der Schweiz.

Helene Fischer gab am Sonntag ihr Bühnencomeback in der Schweiz.

20min/Michael Scherrer
Die 37-Jährige trat am diesjährigen «Snowpenair» in Grindelwald auf.

Die 37-Jährige trat am diesjährigen «Snowpenair» in Grindelwald auf.

20min/Michael Scherrer
Dabei setzte sie auch ein politisches Statement – und zwar mit einer kleinen Schleife in den Farben der ukrainischen Flagge. 

Dabei setzte sie auch ein politisches Statement – und zwar mit einer kleinen Schleife in den Farben der ukrainischen Flagge. 

20min/Michael Scherrer

Darum gehts

  • Helene Fischer ist zurück.

  • Die Schlagerqueen gab am Sonntag beim Snowpenair in Grindelwald ihr Bühnencomeback.

  • 10’000 Besucherinnen und Besucher erfreuten sich bei Traumwetter an Hits wie «Atemlos» oder «Herzbeben».

  • «Vielen Dank Schweiz. Es ist so schön, hier zu sein», zeigte sich die 37-Jährige gerührt.

  • Auch bei den Zuschauerinnen und Zuschauern kam die Musikerin gut an.

Endlich lässt sie die Herzen ihrer Fans wieder beben: Nach vier Jahren Kreativ- und Babypause gab Helene Fischer am Sonntag beim Snowpenair in Grindelwald ihr grosses und langersehntes Bühnencomeback. Die 10’000 Besucherinnen und Besucher bekamen von Helene einen Mix aus ihren grössten Hits und Songs ihres Mitte Oktober erschienen Albums «Rausch» zu hören. Und man muss es der 37-jährigen Schlagerqueen einfach lassen: Sie ist immer noch ein Phänomen. 

Die energiegeladene Bühnenshow

Mit Stühlen, Decken im Schnee und reichlich Sonnencreme warteten die Fans sehnsüchtig auf die Musikerin. Mit knapp acht Minuten Verspätung aufgrund technischer Probleme betrat Helene unter tosendem Applaus dann in Grindelwald die Bühne und startete ihr langersehntes Comeback mit dem passenden Song «Genau dieses Gefühl» – schick in einem komplett schwarzen Outfit samt Lederjacke. Ihr wichtigstes Accessoire: die Sonnenbrille. 

Die Interaktion mit dem Publikum beschränkte sich dabei nicht auf ein paar «Hallo Grindelwald»-Rufe. Helene sprach direkt mit den Fans. «So schön bei euch zu sein» waren ihre ersten Worte ans Schweizer Publikum und sie wünscht allen «ganz viel Spass». Auch Helene selbst dürfte ihren Auftritt genossen haben. Von Tanzeinlagen bis hin zu ihren Luftgitarren-Kenntnissen kniend am Boden war alles zu sehen. Schnell war klar: Helene verkauft nicht ihre Musik, sie verkauft Unterhaltung. Grindelwald war atemlos – vor allem nach der gleichnamigen Zugabe.

Kurzer Einblick in ihr Privatleben

In den knapp zwei Stunden Konzert hatte sie beinahe ihr ganzes Song-Repertoire im Gepäck. Nebst Hits wie «Atemlos» und «Phänomen» gabs auch neue Tracks wie «Null auf 100» zu hören. Typisch Helene waren auch etliche Covers darunter.

«Ich muss kurz die Stimmung aufsaugen, was für ein Bild», schwärmte Helene. Und der Profi weiss, wie sie sich bei ihren Fans bedanken kann: mit kleinen Anekdoten ihres Lebens. «In meinem Privatleben ist viel passiert», grinste sie. «Ihr seht hier heute eine alte, aber auch eine neue Helene», fügte sie unter Jubel an. Jeder wusste genau, worauf sie anspielte. Die 37-Jährige soll Medienberichten zufolge rund um Weihnachten 2021 erstmals Mutter einer kleinen Tochter geworden sein.

Helene dankt der Schweiz

Aus dem Schwärmen kam die Musikerin kaum raus. «Ganze zwei Jahre haben wir darauf gewartet. Wir Künstlerinnen und Künstler konnten lange Zeit nicht auf der Bühne stehen, es ist so wunderbar. Ich würd mich freuen, dieses Bild auch bald in Deutschland wieder zu sehen», so Helene. Und fügt an: «Also danke an die Schweiz, dass ihr da seid und so losgelöst mit mir feiert.» Anschliessend stimmte sie passend dazu ihren Song «Jetzt oder nie» an.

Schon am Samstag sei sie für den Soundcheck auf der Bühne in Grindelwald gestanden. «Ich hatte permanent Gänsehaut», sagt sie, doch der Anblick am Sonntag hätte ihre Erwartungen übertroffen. «Es ist nochmals ein so unbeschreibliches Gefühl.» Wie lange sie noch in der Schweiz bleibt, ist unklar.

Helene nimmt Stellung zur Ukraine

Doch auch ernste Töne fanden während der Show Platz, nutzte sie ihren Auftritt in der Schweiz für ein Statement. Kurz vor ihrem Song «Freiheit» gestand sie: «Ich bin zwiegespalten. Es ist ein wunderbares Gefühl, hier zu stehen, aber was gerade passiert, geht mir sehr nahe. Ich möchte ein Zeichen der Solidarität setzen – mit diesem kleinen Zeichen» – und zeigte dabei auf ihre an der Bluse befestigten Schleife in den ukrainischen Farben. 

Sie verabscheue zutiefst, was gerade vor sich gehe. «Vor allem diesen einen Menschen. Ich glaube, ihr wisst, von wem ich spreche. Dieser eine Mann, der zu viel Macht hat.» Damit scheint sie direkt den russischen Präsidenten Wladimir Putin (69) anzusprechen.

Das sagen die Fans

Generationsübergreifend sangen die Zuschauerinnen und Zuschauer mit Helene mit. Die Begeisterung war durch alle Altersklassen hinweg spürbar – insbesondere nach der langen Pause. «Nach den zwei Jahren Corona ist es unglaublich schön, mitzufeiern, mitleben und mittanzen zu können», sagte Fan Rosemarie gegenüber 20 Minuten. Besucher Hugo fand die Show «affengeil» und fügt an: «Man merkt, dass sie alles gibt und das anwesende Publikum total mitreissen kann.» Neben der Performance kam auch Helenes Statement zum Ukraine-Krieg bei den Zuschauenden gut an. «Ihr Zeichen und Worte gegen den Krieg waren absolut gerechtfertigt. Es ist nicht so weit weg, wie wir alle denken, und wir sind alle davon betroffen. Rundum war ihr Konzert genial», fand Besucher Christian.

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