Mercedes-Benz: So fährt sich die neue G-Klasse
Aktualisiert

Mercedes-BenzSo fährt sich die neue G-Klasse

Bevor Mercedes-Benz in Detroit die neue G-Klasse enthüllt, sind wir im getarnten Serienfahrzeug mitgefahren.

von
Thomas Geiger
Wie gehabt: Das kantige Design der Mercedes-Bent G-Klasse wird sich nur marginal verändern.

Wie gehabt: Das kantige Design der Mercedes-Bent G-Klasse wird sich nur marginal verändern.

Mercedes-Benz

Der Hummer ist Geschichte, der Defender macht Pause, Land Cruiser oder Pajero sind nur noch ein Abklatsch ihrer selbst. Langsam aber sicher hat die SUV-Welle auch den letzten echten Geländewagen vom Markt gespült. Neben dem Jeep Wrangler trotzt nur noch ein Auto dem Trend zur Weichspülerei: Die Mercedes G-Klasse. Fast 40 Jahre nach seiner Premiere bringt Mercedes im Frühjahr eine komplett neue G-Klasse an den Start.

Bevor Mitte Januar auf der Motorshow in Detroit das Tuch gezogen wird, haben die Entwickler zur Mitfahrt gebeten und dabei ein paar Details verraten. Demnach wird der Vierkant aus Graz zwar von aussen fast so aussehen wie früher, doch unter dem Blech haben die Schwaben eine kleine Revolution angezettelt.

Denn zum ersten Mal bekommt die G-Klasse so etwas wie ein modernes Fahrwerk. «Wir montieren vorne eine Einzelradaufhängung, haben eine neue Lenkung und eine Verstelldämpfung», sagt Baureihenchef Gunnar Güthenke. Und verspricht damit deutlich mehr Komfort auf der Strasse.

Egal ob Strasse oder Unterholz: In der neuen G-Klasse profitiert man auch vom neuen Cockpit. Schon möglich, dass Traditionalisten das Interieur aus E- und S-Klasse ein bisschen zu verspielt ist. Doch ohne das Widescreen-Cockpit mit den riesigen Monitoren gäbe es auch keine neue 360-Grad-Kamera, mit der man den G beim Trail zwischen Felsbrocken und Baumstämmen aus allen Perspektiven betrachten kann.

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