Aktualisiert 07.03.2018 19:38

Volvo XC40

So fährt sich Europas «Auto des Jahres 2018»

Premiere für Volvo: Der neue Volvo XC40 ist Europas Auto des Jahres 2018 – damit geht diese begehrte Auszeichnung zum ersten Mal an die Schweden.

von
lab
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«Diese Auszeichnung ist wirklich ein perfektes Timing für uns», sagte Håkan Samuelsson, Präsident und CEO von Volvo Cars.

«Diese Auszeichnung ist wirklich ein perfektes Timing für uns», sagte Håkan Samuelsson, Präsident und CEO von Volvo Cars.

Volvo
Bei ersten Probefahrten überzeugte der kompakte Schwede, der seit ein paar Tagen ab 49'800 Franken am Start steht.

Bei ersten Probefahrten überzeugte der kompakte Schwede, der seit ein paar Tagen ab 49'800 Franken am Start steht.

Volvo
Zur Markteinführung wird es den Neuling nur mit den Topmotoren, Allradantrieb und Achtgang-Automatik in den teuren Ausstattungsvarianten geben.

Zur Markteinführung wird es den Neuling nur mit den Topmotoren, Allradantrieb und Achtgang-Automatik in den teuren Ausstattungsvarianten geben.

Volvo

«Diese Auszeichnung ist wirklich ein perfektes Timing für uns», sagte Håkan Samuelsson, Präsident und CEO von Volvo Cars. «Mit dem neuen Volvo XC40 haben wir erstmals drei SUV-Modelle weltweit im Angebot. Der Volvo XC40 wird einen wichtigen Beitrag für weiteres Wachstum leisten, denn wir steigen damit in das schnell wachsende Fahrzeugsegment der Kompakt-SUV ein.»

Alle SUV-Modelle ausgezeichnet

Durch die Auszeichnung für den XC40 sind jetzt alle Volvo SUV-Modelle der neuen Generation entweder in Europa oder in Nordamerika zum «Car of the Year» (COTY) gewählt worden. Sowohl der grosse Volvo XC90 als auch der Volvo XC60 wurden in den vergangenen beiden Jahren als «North American Truck/Utility of the Year» ausgezeichnet.

Bei ersten Probefahrten überzeugte der kompakte Schwede, der seit ein paar Tagen ab 49'800 Franken am Start steht. Journalist Thomas Harloff schrieb unter anderem in der «SonntagsZeitung»:

- Zur Markteinführung wird es den Neuling nur mit den Topmotoren, Allradantrieb und Achtgang-Automatik in den teuren Ausstattungsvarianten geben. Damit ist der XC40 gut ausgestattet, unter anderem mit 18-Zoll-Leichtmetallrädern, grossem Touchscreen-Infotainment, Klimaautomatik, Einparkhilfe hinten und Ledersitzen samt Sitzheizung.

- Auch die nötigsten Sicherheits- und Assistenzsysteme wie ein City-Notbremssystem, Spurhalter samt Lenkeingriff oder ein Kollisionsschutz beim Linksabbiegen sind drin. Die Assistenten mit Aha-Effekt bündelt jedoch das 1850 Franken teure «Intellisafe Pro Pack» mit Abstandsregeltempomat, Totwinkelüberwachung und Querverkehrwarnung beim rückwärtigen Ausparken. Sein Herzstück ist jedoch das hochgradig assistierte Fahren bis 130 Stundenkilometer. Es hält den XC40 ohne grosses Schlingern in der Spur, und die Intervalle, in denen der Fahrer die Hände zurück ans Lenkrad nehmen soll, sind ausreichend lang, um sich vom Auto entspannt chauffieren zu lassen.

- Schärft man die Sinne für die Fahrwerksabstimmung, wird schnell klar: Hier stand der Komfort im Fokus, nicht die Fahrdynamik. Sanft schwebt der Volvo schon im Dynamikmodus über Unebenheiten – ein Eindruck, der sich in der Komforteinstellung verstärkt.

- Als fahrdynamische Kehrseite signalisiert der XC40 zeitig per Untersteuern, sobald es ihm zu schnell wird in der Kurve. Zudem trennt das sanfte Fahrwerk in Verbindung mit der hohen Sitzposition und der leichtgängigen Lenkung das Gefühlsband zwischen Fahrer, Auto und Asphalt. Das passiert bei der Konkurrenz aber auch.

- Überzeugend ist das gute Platzangebot, wobei sich die Fondpassagiere zuerst durch einen engen Einstieg auf die Sitze schlängeln müssen. Überzeugender als der durchschnittlich grosse Kofferraum (460 bis 1336 Liter) sind die vielen praktischen Details im Innenraum.

- Ähnlich clever ist das Infotainmentsystem mit mittigem Neun-Zoll-Touchscreen mit der Bedienlogik eines Tablet-Computers.

- Einen Minuspunkt gibt es für die Rundumsicht: Hinter der massiven C-Säule samt hinten stark ansteigender Schulterlinie verschwindet locker ein Radfahrer.

- Fazit: Der neue Volvo XC40 ist ein erwachsener Kompakt-SUV, derf eine Mischung aus viel Fahrkomfort, Praxisnutzen und Sicherheit bietet. Schwächen gibts nur im Detail. Das hat auch die internationale Jury des «Car of the Year» erkannt. Und ganz so teuer wie oben beschrieben muss es ja nicht werden, denn Ende April rollt der XC40 als T3 ab 35'500 Franken auf die Strasse. Wenn auch ohne Allradantrieb.

So fährt sich Europas «Auto des Jahres 2018»

Premiere für Volvo: Der neue Volvo XC40 ist Europas Auto des Jahres 2018 – damit geht diese begehrte Auszeichnung zum ersten Mal an die Schweden.

Hakan Samuelsson, CEO von Volvo, im Interview.

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