Dating-App oder Schnürsenkel: So findest Du am Open Air deine grosse Liebe
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Dating-App oder SchnürsenkelSo findest Du am Open Air deine grosse Liebe

Eine Dating-App und Liebes-Lounge sorgen am Gurtenfestival für knisternde Stimmung. 20 Minuten gibt zusätzliche Flirttipps für den «Güsche» und andere Openairs.

von
cho
Auf dem Gurtenfestival, im Bild die Ausgabe des Jahres 2009, sollen heuer noch mehr Liebeswillige zueinander finden.

Auf dem Gurtenfestival, im Bild die Ausgabe des Jahres 2009, sollen heuer noch mehr Liebeswillige zueinander finden.

Keystone/(KEYSTONE/Peter Klaunzer

Festival-Zeit ist Flirt-Zeit. Nirgends sind die Chancen grösser, einen heissen Flirt oder gar einen potentiellen Schatz zu finden, als an einem Open Air: Unzählige Menschen, heisse Temperaturen, viel nackte Haut, es wird gefeiert und getanzt. In Bern kommen zum Beispiel jedes Jahr neun Monate nach dem Festival einige Güsche-Kinder zur Welt.

Der Berner Stromlieferant Energie Wasser Bern (EWB) will die Luft auf dem Gurten jetzt gar noch stärker zum Knistern bringen. Mit einer eigenen App à la Tinder sollen Single-Herzen während des Festivals vom 12. bis 15. Juli auf dem Berner Hausberg zueinander finden.

Dank App zum Tête-à-tête

In dieser extra entwickelten App «Güsche Date» geben Liebestolle verschiedene Angaben wie Geschlecht, Alter und Lieblingsband an und bekommen dann potentielle Partner vorgeschlagen. «Kommt es zu einem Match, können sich die beiden in unserer Lounge zum persönlichen Kennenlernen bei einem kühlen Drink verabreden», sagt Raphaël Wyss von EWB. Damit die Profile sorgfältig und mit viel Liebe gestaltet werden können, steht die App bereits ab Donnerstag zum Download bereit.

Doch nicht nur mit «Güsche Date» kann man auf dem Festival elektrisierende Bekanntschaften machen. 20 Minuten verrät Dir, wie Du auch an einem beliebigen anderen Openair die grosse Liebe findest.

Die richtige Signalisation: Am besten sieht man dir schon von weitem an, dass du Single bist. Wie bereits 2016 wird Dosenbach auch heuer wieder Schnürsenkel verteilen, die über den Beziehungsstatus informieren. Am besten deckst du dich von oben bis unten mit den Single-Schnürsenkel in neon-grünen (oder gelb für «offen für alles») ein. Dosenbach führt die Aktion nicht nur am Gurtenfestival, sondern auch am Open Air St. Gallen, am Heitere Open Air in Zofingen und am Open Air Gampel im Wallis durch.

Der erste Kontakt: Die erste Anknüpfung an das Objekt der Begierde ist eine Hürde, vor der die meisten kneifen. Dabei ist es gar nicht so schwer. Mehrfacher Blickkontakt, ein niedliches Lächeln und das Interesse ist geweckt. Mutige können ein lockeres Gespräch anfangen, Smalltalkthemen gibts an Openairs ja genug. Wer eher schüchtern ist, wartet, bis der Schwarm an die Bar geht und stehen dann «per Zufall» neben dran.

Der gute Ton: Habt ihr euch erst mal gefunden, gilt es zusammen übers Gelände zu streifen und Konzerte zu hören. Dass man sich bei Kuno Laueners «I schänkä dir mis Härz» einfacher näher kommt, als bei den ohrenbetäubenden Live-Beats von The Bloody Beetroots, ist ja wohl klar.

Zu dir oder zu mir? Hast erst mal jemanden gefunden, denn du auch über Nacht nicht mehr gehen lassen möchtest, musst du darauf vorbereitet sein. Daher hast du auch ein komfortables und sauberes Zweier- oder besser gar Dreierzelt, das du alleine bewohnst und an einer ebenen Stelle auf euch wartet.

Letzte Chance: Wer nach den Konzerten und schillernden Partys noch immer einsam ist, hat noch immer Grund zur Hoffnung. Die halbe Stadt Bern torkelt dann nämlich fröhlich den Hausberg hinunter. Wenns dort nicht mehr klappt, ab in die Heia. Alleine! Am nächsten Tag klappts dann aber bestimmt.

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