Aktualisiert 14.01.2019 16:04

Weniger Stress

So findest du den Einstieg in die Meditation

Wie meditiert man? Zehn Minuten täglich reichen aus – du wirst dich schon bald aufgeräumter und entspannter fühlen. Wir haben Tipps.

von
Geraldine Schläpfer
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Meditieren bedeutet, sich seiner selbst bewusst zu werden. Das ist in jeder Situation möglich: Während eines Gesprächs, unter der Dusche oder vor dem Einschlafen.

Meditieren bedeutet, sich seiner selbst bewusst zu werden. Das ist in jeder Situation möglich: Während eines Gesprächs, unter der Dusche oder vor dem Einschlafen.

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Am Anfang lohnt es sich aber, während der Meditation nichts anderes zu tun. Nimm dir bewusst Zeit dafür, beispielsweise morgens nach dem Aufstehen, nachmittags oder abends. Du solltest aber nicht zu müde sein. Auch nach Mahlzeiten ist es weniger gut, da der Körper beschäftigt ist.

Am Anfang lohnt es sich aber, während der Meditation nichts anderes zu tun. Nimm dir bewusst Zeit dafür, beispielsweise morgens nach dem Aufstehen, nachmittags oder abends. Du solltest aber nicht zu müde sein. Auch nach Mahlzeiten ist es weniger gut, da der Körper beschäftigt ist.

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Suche dir einen sauberen und ruhigen Ort und entferne alle überflüssigen Sachen. Du solltest den Platz mögen und dich freuen, dort täglich ein wenig Zeit zu verbringen.

Suche dir einen sauberen und ruhigen Ort und entferne alle überflüssigen Sachen. Du solltest den Platz mögen und dich freuen, dort täglich ein wenig Zeit zu verbringen.

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Meditation galt lange als exotischer Zeitvertrieb für esoterische Hippies und spirituell Suchende. Dabei wirkt sich Meditieren positiv auf das Wohlbefinden aus und ist ein Workout für unser Gehirn: Liegestützen trainieren unsere Muskeln, Achtsamkeitsübungen unseren Geist.

Vorteile von Meditation

Regelmässige Meditation trainiert das Gedächtnis, hilft bei der Konzentration und wirkt als Schutzschild gegen Stress. In der Einfachheit liegt die Kraft: Statt sich in eigenen Gedanken oder in äusserlicher Ablenkung zu verlieren, achtest du während 10 Minuten nur auf dich selbst. Komme zur Ruhe und versuche, einfach nur zu sein, statt zu denken oder zu handeln. Aufkommende Gedanken oder Gefühle werden zur Kenntnis genommen und dann wieder losgelassen.

Meditation als fester Termin

Zehn Minuten pro Tag klingt machbar, aber in unserer Zeit funkt schnell eine andere Aufgabe dazwischen. Wenn du es ernst meinst, solltest du dich nicht täglich fragen, ob du gerade Zeit und Lust zur Meditation hast. Suche dir eine Uhrzeit aus, die du täglich für deine Meditation reservierst. Halte diese Verabredung mit dir selber einen Monat lang ein. Du wirst merken, dass Meditation nicht Zeit raubt, sondern schenkt.

In der Bildlegende findest du eine Anleitung zum Meditieren für Anfänger.

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