Kinostarts September 2022: So foppen sich Julia Roberts und George Clooney

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Kinostarts September 2022So foppen sich Julia Roberts und George Clooney

Sie spielen Eltern, die eine Hochzeit vermeiden wollen, ein Dokfilm über Bahnhöfe in Zürich und Kairo – das und mehr kommt diese Woche frisch ins Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Ticket to Paradise».

Universal

Darum gehts

«Ticket to Paradise»

Als Georgia (Julia Roberts) im Flugzeug ihren Sitznachbarn David (George Clooney) sieht, fordert sie direkt einen neuen Platz. Der Grund: Die beiden waren einst ein Paar, sind nun geschieden und verstehen sich mies.

Die Freude hält sich also in Grenzen, als sich die beiden auf der Reise zur Hochzeit ihrer Tochter Lily (Kaitlyn Dever) treffen. Was die zwei (neben gegenseitigem Foppen) aber vereint: Sie fürchten, dass sich Lily ihre Zukunft verbaut und eine vorschnelle Entscheidung trifft.

Eltern verbünden sich

Lily will Gede (Maxime Bouttier) das Jawort geben, obwohl sie ihn erst kürzlich kennengelernt hat. Georgia und David spannen zusammen und schmieden einen Plan, um die Hochzeit zu verhindern. 

Für Julia Roberts ist der Film eine Feel-Good-Komödie, eine Auszeit vom Alltag: «Es ist, wie wenn man spazieren geht und es ist kalt draussen und man kommt zu diesem schönen Fleckchen Sonne, das deinen Rücken berührt und du sagst: ‹Oh, ja. Das ist genau das, was ich fühlen musste›», sagt sie zur «New York Times».

Die Freundschaft

Julia Roberts und George Clooney verstehen sich gut – dass die Chemie zwischen ihnen stimmt, war für den Film essentiell.

«Wir haben eine Freundschaft, die den Leuten bekannt ist, und wir spielen ein geschiedenes Paar», erklärt Roberts. «Die Hälfte der USA denkt wahrscheinlich, dass wir geschieden sind, das spricht also für uns.»

Was schaust du dir im Kino an?

«Mahatah – Side Stories from Main Stations»

Bahnhöfe sind meist nebensächliche Schauplätze – in der Doku von Sandra Gysi und Ahmed Abdel Mohsen werden sie zur Hauptfigur. Der Film dreht sich um Menschen, die an den Bahnhöfen in Kairo oder Zürich arbeiten. 

Er sorgt dafür, dass an Bahnhöfen alles klappt. Es werden Tickets und Snacks verkauft, Treppen geschrubbt und Böden gereinigt. 

Das sagt die Regie

«Symbolisch stehen die Bahnhöfe für die verschiedenen Lebensentwürfe, die sich aus der Wahl eines Ortes ergeben. Wo und wie möchte man leben? Woher kommen wir, wohin wollen wir?», so die Regie in einem Pressestatement.

Ahmed Abdel Mohsen zog es aus Ägypten in die Schweiz, Sandra Gysi ging es umgekehrt, heute lebt sie halb in Zürich, halb in Kairo. «Es war unsere Vision, die Essenzen der Gesellschaften der beiden Orte, die wir am besten kennen, anhand der Bahnhöfe aufzuzeigen, von denen aus wir in die jeweilige Orte reisen oder zurückkehren», erklärt das Duo.

Der Trailer zu «Mahatah – Side Stories from Main Stations».

Producer

«Moonage Daydream»

Vier Jahre lang hat der Filmemacher Brett Morgen durch David Bowies Archiv gestöbert: Aus dem Sichten von fünf Millionen Dateien ist ein besonderer Dokumentarfilm über den Musiker entstanden.

Morgen zeigt Zeichnungen, Videos und Tagebuch-Einträge, die es bislang noch nie zu sehen gab. Für die Tonspur holte er Tony Visconti und Paul Massey dazu, die die Aufnahmen fürs Kino neu abmischten.

Der Trailer zu «Moonage Daydream».

Universal

«Juniper»

Der Teenager Sam (George Ferrier) ist genervt und hat mit seiner psychischen Gesundheit zu kämpfen. Sein Vater holt ihn aus dem Internat, denn er soll sich um seine Grossmutter Ruth (Charlotte Rampling) kümmern.

Sie ist eine ehemalige Fotoreporterin, die sich das Bein gebrochen hat und nun auf Hilfe angewiesen ist. Das Problem: Sam hatte wenig Kontakt mit ihr, er kennt Ruth also kaum und sie hat ein Alkoholproblem.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, Probleme mit Alkohol?

Hier findest du Hilfe:

Sucht Schweiz, Tel. 0800 104 104

Blaues Kreuz Schweiz, Beratungsstellen

Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Feel-ok, Informationen für Jugendliche

My Drink Control, Selbsttest

Der Trailer zu «Juniper».

Cineworx

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