Mozilla: So gut soll der neue Firefox 4 werden
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MozillaSo gut soll der neue Firefox 4 werden

Läuft alles nach Plan, wird noch dieses Jahr die Version 4 des Browsers veröffentlicht. Die User dürfen sich auf einigen Neuerungen freuen – und die Webseiten auf mehr Platz.

von
mbu

Der für die Firefox-Entwicklung zuständige Direktor Mike Beltzner hat einen Ausblick auf die Version 4.0 gegeben, die in kommenden November als finale Version zur Verfügung stehen soll. Wie es jeweils bei grösseren Updates üblich ist, soll die Javascript-Engine so optimiert werden, dass der Browser deutlich schneller arbeitet. Zudem sollen die User mehr Kontrolle darüber erhalten, welche Informationen übermittelt werden und welche nicht. Je nach aufgerufener Webseite können Cookies, gespeicherte Passwörter oder Einstellungen zu Popups und Addons individuell verwaltet werden.

Auch das User-Interface wird überarbeitet. Wie erste Screenshots zeigen, wurde dabei offensichtlich ganz nach der Devise «Weniger ist mehr» vorgegangen. Dadurch erhält die eigentliche Webseite mehr Platz. HTML 5 wird Firefox auch unterstützen. In seiner Präsentation betonte Beltzner, dass es sich noch um ein frühes Entwicklungsstadium handle und sich die Pläne durchaus noch ändern könnten.

CEO tritt ab

John Lilly, der Mozilla-CEO, hat seinen Rücktritt bekanntgegeben. In seinem Blogeintrag schreibt er, dass er künftig als Investor für Greylock Partners arbeite, die in Startups investieren. Bis ein Nachfolger gefunden ist, will er seinen Posten weiterführen.

Browser-Studie: Mozilla belegt den zweiten Platz

In der aktuellen Studie zeigen die Analysten des US-Marktforschungsinstituts «Net Applications» auf, dass der Microsoft-Browser in punkto Verbreitung einen historischen Tiefpunkt erreicht hat (20 Minuten Online berichtete). Im April halten sämtliche auf dem Markt angebotenen Versionen des Internet Explorers (IE) einen Marktanteil von 59,95 Prozent. Damit hat der IE im Vergleich zum Vormonat 0,7 Prozentpunkte eingebüsst und ist erstmals unter die 60-Prozent-Marke gerutscht. Der Abwärtstrend ist seit über zwei Jahren zu beobachten, Monat für Monat verliert der Microsoft-Browser mehr User. Noch im Mai 2008 lag sein Marktanteil bei 75,94 Prozent. Für die Studie wurden die Zugriffe auf rund 40 000 Webseiten berücksichtigt.

Auf dem zweiten Platz folgt der Firefox der Mozilla Foundation. Der Open-Soure-Browser erreicht einen Marktanteil von 24,6 Prozent und kann einen leichten Zuwachs von 0,07 Prozent verbuchen. Der Aufsteiger des Monats ist Google mit dem Chrome-Browser. Jeden Monat gewinnt er mehr Benutzer und erreicht mit einem Zuwachs von 0,6 Prozentpunkten mittlerweile einen Marktanteil von 6,73 Prozent. Damit belegt er den dritten Platz unter den beliebtesten Browsern. Danach folgt der Apple-Browser Safari mit einer Verbreitung von 4,72 Prozent und der Opera mit 2,3 Prozent.

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