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Corona im KopfSo holst du dir die Kontrolle über dein Leben zurück

Manchmal scheint es, als seien wir der aktuellen Situation machtlos ausgeliefert. Doch das stimmt nicht, sagt Expertin Steffi Weidt.

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Manche Menschen fühlen sich durch den Corona-Alltag nicht nur gestresst, sondern haben Panikattacken.

Manche Menschen fühlen sich durch den Corona-Alltag nicht nur gestresst, sondern haben Panikattacken.

Getty Images/iStockphoto
Dabei geht es um mehr, als sich über die beschlagenen Brillen zu nerven: Bei einer Panikattacke pocht das Herz, und man hat das Gefühl, sterben zu müssen.

Dabei geht es um mehr, als sich über die beschlagenen Brillen zu nerven: Bei einer Panikattacke pocht das Herz, und man hat das Gefühl, sterben zu müssen.

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Steffi Weidt, stellvertretende Chefärztin an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, hat ein paar Tipps, wie der Alltag gelassener wird.

Steffi Weidt, stellvertretende Chefärztin an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, hat ein paar Tipps, wie der Alltag gelassener wird.

PUK

Wegen Corona stehst du seit Wochen unter Strom und bist immer in «Alarmbereitschaft»? Deine Gefühle geraten ausser Kontrolle, dein Herz pocht superschnell, du zitterst und bekommst kaum noch Luft? Auch hast du Angst, in diesem Moment zu sterben? Du hast eine Panikattacke? Verständlich, dass du dir Kontrolle wünschst. Das könnte dir dabei helfen:

Geruch

Gönn dir Ruhepausen und sei achtsam. Konzentriere dich zum Beispiel auf einen Geruch: Ist das Zimt? Woher kommt dieser Geruch? Magst du ihn überhaupt? Oder achte auf ein Geräusch: Ist es angenehm oder eher störend? Wähle ein oder zwei Wahrnehmungen aus, die dir besonders helfen, ins Hier und Jetzt zu kommen.

Freude

Wenn du gerade einen zufriedenen Moment erlebst, erzähl deinen Freunden davon – und umgekehrt. So könnt ihr eure Freude teilen.

Glück

Mach dir bewusst: Dein persönliches Glück und dein Umfeld sind wichtiger als Corona. Gönn dir also auch kleine Freuden, wie das Öffnen der nächsten Tür im Adventskalender.

Hast du oder jemand, den du kennst, Mühe mit der Corona-Zeit?

Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Coronavirus, Tel. 058 463 00 00

Dureschnufe.ch, Plattform für psychische Gesundheit rund um Corona

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Tel. 147

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