Erholung am Wochenende: Beachte diese Tricks, um produktiver in die Woche zu starten
Snoooooze: Verschläfst du dein ganzes Wochenende?

Snoooooze: Verschläfst du dein ganzes Wochenende?

Maria Orlova / Pexels
Publiziert

5 häufige FehlerSo holst du mehr aus deinem Wochenende

Endlich frei! Natürlich soll im Leben nicht alles um Optimierung gehen – aber mit kleinen Kniffs kannst du in der Freizeit noch mehr auftanken.

von
Geraldine Bidermann

Zur Ende der Woche sind die meisten von uns fix und fertig. Samstag und Sonntag gehen im Flug vorbei und schon ist wieder Montagmorgen. Bist du dann oft genauso müde wie am Freitag? Dann haben wir fünf Dinge, die du anpassen kannst, um zufriedener und organisierter in die Woche zu starten. Erkennst du dich in einem dieser Verhaltensmuster wieder?

1. Du schläfst zu lange

Keinen Wecker zu stellen, klingt wie ein Luxus. Forschende haben aber herausgefunden, dass zu grosse Unterschiede im Schlafrhythmus zu mehr Müdigkeit im Alltag führen. Die zusätzlich im Bett verbrachten Stunden verschieben die innere Uhr nach hinten. Die Folge davon: Am Sonntagabend fällt das Einschlafen schwerer, weil du vom Ausschlafen besser ausgeruht bist – wenn der Wecker am Montag klingelt, fühlst du dich dafür richtig gerädert.

Besser: Versuche, auch am Wochenende zu den gleichen Zeiten aufzustehen, wie unter der Woche. Wenn du Schlaf nachholen willst, dann versuche, nicht mehr als ein oder zwei Stunden länger als sonst zu schlafen. Das mag hart klingen – aber sieh es als Vorteil: Du hast mehr vom Tag und wirst es einfacher haben, am Sonntag wohlig müde ins Bett zu fallen.

2. Du trinkst kein Wasser am Morgen

Hier ein Glas Rosé, dort ein Cocktail und da noch ein Schlummi: Am Wochenende gehört Alkohol bei vielen dazu. Läufst du am nächsten Morgen nach dem Ausgang als Erstes zur Kafimaschine für einen doppelten Espresso?

Besser: Versuche, nicht gleich zu Kaffee zu greifen am nächsten Tag. Wasser füllt deine Flüssigkeitsspeicher nach einem feuchtfröhlichen Abendessen wieder auf, schwemmt Restalkohol aus dem Körper und gibt dir Energie für den Tag. Trinke über den Morgen verteilt etwa einen Liter Wasser – und nimm diese Gewohnheit am besten in die neue Woche mit. Wasser stellt den Zellen die notwendige Flüssigkeit für ein reibungsloses Arbeiten zur Verfügung.

In der Nacht reinigt der Körper sich selbst. Die dabei entstehenden Giftstoffe wollen ausgeschwemmt werden. Indem wir morgens Wasser trinken, fördern wir das Ausspülen dieser Altlasten.

In der Nacht reinigt der Körper sich selbst. Die dabei entstehenden Giftstoffe wollen ausgeschwemmt werden. Indem wir morgens Wasser trinken, fördern wir das Ausspülen dieser Altlasten.

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3. Du planst deine Woche nicht

Am Wochenende willst du mit deiner Agenda nichts zu tun haben und schiebst lieber alles, was mit Planung zu tun hat, auf die nächste Woche? Das kann sich rächen: Am Montag startest du nervös in die Arbeitswoche und weisst, dass bald eine chaotische Lawine über dich rollt.

Besser: Lüfte deinen Kopf, stell dein Handy ab und geniesse bewusst und achtsam deine Freizeit am Wochenende. Nimm dir dann aber am Sonntagnachmittag oder -abend kurz Zeit, dich hinzusetzen und deine nächste Woche durchzugehen. Was willst du erledigen? Was ist dir wichtig? Wo kannst du eine Yogaeinheit einbauen? Du wirst sehen, dass dich dieses kleine bisschen Struktur besser schlafen lässt und sich Aufgaben plötzlich wie von alleine erledigen, anstatt sich sich immer mehr zu häufen.

Manchmal braucht es nur eine Viertelstunde, um sich organisierter zu fühlen. 

Manchmal braucht es nur eine Viertelstunde, um sich organisierter zu fühlen.

Polina Kovalova / Pexels

4. Du gehst nicht nach draussen

Endlich den Netflix-Marathon starten, von dem du schon die ganze Woche träumst und eine feine neapolitanische Pizza bestellen, damit du nicht einkaufen gehen musst: Verbringst du manchmal auch ganze Wochenenden in den eigenen vier Wänden?

Besser: Frische Luft und Bewegung lassen Körper und Kopf richtig durchlüften und helfen dir, dich schneller von der Woche zu erholen – egal bei welchem Wetter. Speziell für Menschen, die unter der Woche nicht dazu kommen, sich in der Natur zu bewegen, ist ein Spaziergang im Wald Gold wert.

Bewegung und frische Luft laden die Batterien auf. 

Bewegung und frische Luft laden die Batterien auf.

Sinitta Leun / Pexels

5. Du gehst keine Verpflichtungen ein

Eigentlich wolltest du spazieren gehen, eine Ausstellung besuchen oder ein neues Rezept ausprobieren, deine Woche planen und Wäsche waschen,– stattdessen hast du aber wieder den Tag auf dem Sofa verchillt?

Besser: Suche dir eine Verbündete oder einen Verbündeten – wenn jemand auf dich wartet, um spazieren zu gehen, wirst du den Wecker nicht einfach wegdrücken. Vielleicht hilft es dir auch, mit einem Gegenüber über die bevorstehende Woche zu reden und kleine und grosse Sorgen zu teilen? Gemeinsam kommt man schneller auf Lösungen!

Nochmals: Nicht alles im Leben muss optimiert werden – manchmal braucht es einen Tag oder ein ganzes Wochenende, an dem du einfach nur rumhängst. Wenn du aber innerlich merkst, dass dich das eher nervt und du etwas ändern willst, helfen dir der eine oder andere Tipp hoffentlich für mehr Ruhe und Gelassenheit.

Fit fürs Wochenende – und die darauffolgenden Tage. Hast du auch noch eine Idee für unsere Leserinnen und Leser, wie neuer Schwung ins Auftanken kommt?

Fit fürs Wochenende – und die darauffolgenden Tage. Hast du auch noch eine Idee für unsere Leserinnen und Leser, wie neuer Schwung ins Auftanken kommt?

Andres Ayrt / Pexels

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