Semesterbeginn: So jobben sich Studenten durchs Studium
Aktualisiert

SemesterbeginnSo jobben sich Studenten durchs Studium

An den meisten Universitäten der Schweiz beginnt heute die Vorlesungszeit. Grund genug sich umzuhören, wie sich Studenten durchs Semester jobben.

von
Lorenz von Meiss

Der Ernst des Lebens hat sie wieder. Für Tausende Schweizer Studierende beginnt heute die Vorlesungszeit. Wer nicht auf die finanzielle Unterstützung der Eltern zählen kann oder will, hält sich mit Studentenjobs über Wasser. Ob an der Tankstelle oder beim Babysitten: Es sind vor allem Jobs gefragt, bei denen zeitlich flexibel gearbeitet werden kann. «Um mir das Semester finanzieren zu können, arbeite ich an den Wochenenden bei Starbucks», sagt etwa ein Student aus Deutschland.

Finanzielle Unabhängigkeit

Für die Befragten ist es wichtig, finanziell auf eigenen Beinen zu stehen. So schalten Studenten etwa ein Zwischenjahr ein, um für die bevorstehende Zeit an der Uni ein gewisses Reservepolster anzulegen. «Letztes Jahr habe ich meinen Zivildienst geleistet. Das verdiente Geld brauche ich dieses Jahr, um durch das Studium zu kommen», sagt ein Student im ersten Semester.

Im ersten Jahr ist Pendeln angesagt

Sobald das neue Semester vor der Tür steht, kommt auch der Wunsch nach einer eigenen Wohnung oder zumindest einer WG. Da die Wohnungssituation in Zürich sich eher trist ausnimmt, entscheiden sich viele Studenten, bei den Eltern zu bleiben und zwischen Universität und Zuhause zu pendeln. Für Studenten aus dem Ausland ist das jedoch in der Regel nicht möglich. «Meine Anfragen nach einer neuen Wohnung wurden innert weniger Tage meistens abgelehnt. Zum Glück habe ich Bekannte in Zürich, die mir eine Wohnung klarmachen konnten», sagt ein Student aus Deutschland.

Deine Meinung