Aktualisiert 06.10.2018 16:11

Einkauf bei LidlSo kam das Smartphone in den Rüeblisack

Nach dem Einkauf im Lidl wurde eine Kundin stutzig. Beim Auspacken bemerkte sie, dass in ihrem Kilo Rüebli auch ein Handy lag.

von
bz
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Nach dem Einkauf wurde Pia Ruf aus Murgenthal unfreiwillig zur Besitzerin eines Samsung Galaxy J3: Im Rüeblisack für 1.25 Franken lag ein Smartphone.

Nach dem Einkauf wurde Pia Ruf aus Murgenthal unfreiwillig zur Besitzerin eines Samsung Galaxy J3: Im Rüeblisack für 1.25 Franken lag ein Smartphone.

Pia Ruf
«In meinem Bekanntenkreis geistern natürlich viele Theorien herum, wie das Handy in den Sack geraten konnte», erzählt sie gegenüber 20 Minuten schmunzelnd.

«In meinem Bekanntenkreis geistern natürlich viele Theorien herum, wie das Handy in den Sack geraten konnte», erzählt sie gegenüber 20 Minuten schmunzelnd.

Pia Ruf
«Ich habe in der Migros einen Bund Krautstiel gekauft. In der Verpackung war noch etwas anderes drin», sagt Leserin Fabienne Graber.

«Ich habe in der Migros einen Bund Krautstiel gekauft. In der Verpackung war noch etwas anderes drin», sagt Leserin Fabienne Graber.

Leser-Reporter

Nur ein gewöhnliches Kilo Karotten wollte Pia Ruf kürzlich im Lidl in Rothrist AG kaufen. Doch nach dem Einkauf wurde die Frau aus Murgenthal unfreiwillig zur Besitzerin eines Samsung Galaxy J3: Im Rüeblisack für 1.25 Franken fand sie ein Smartphone vor. «Plötzlich stutzte ich: Lag da mein Handy? Im Rüeblisack? Und wie konnte das da reingekommen sein?», erinnert sie sich im «Zofinger Tagblatt» an die Überraschung beim Auspacken zuhause.

«In meinem Bekanntenkreis geistern natürlich viele Theorien herum», erzählt Ruf gegenüber 20 Minuten schmunzelnd. Gut möglich sei, dass einem Mitarbeiter der Verpackungsfabrik das Handy aus der Brusttasche gefallen sei.

Wie kam das Smartphone in den Rüeblisack?

«Vielleicht wollte die Person ihr Handy aber auch absichtlich verschwinden lassen, um bei der Versicherung ein neues verlangen zu können», so Ruf. Auch möglich sei, dass ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin vom Chef nicht beim Telefonieren habe erwischt werden wollen. «In der Panik fiel der Person dann vielleicht das Handy auf das Fliessband und in den Sack.»

Lidl Schweiz hat über seinen Lieferanten inzwischen erste Abklärungen treffen können. «Wir gehen davon aus, dass das Handy einem Feldarbeiter gehört», sagt Mediensprecherin Corina Milz. Es handle sich um einen Einzelfall, wofür sich Lidl bei der Kundin entschuldige. «Damit das Handy wieder an seinen Besitzer zurück gelangen kann, werden wir mit der Kundin Kontakt aufnehmen.»

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