Grow Up: So kannst du in Corona-Zeiten noch besser Geld sparen
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Grow UpSo kannst du in Corona-Zeiten noch besser Geld sparen

Der Konsum ist seit Beginn der Krise insgesamt zwar zurückgegangen, das heisst allerdings noch lange nicht, dass man am Ende des Monats mehr Geld auf der hohen Kante hat.

von
Raphael Knecht

Im Video siehst du die Tipps.

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Da Restaurant-, Konzert- oder Museumsbesuche und natürlich auch Reisen aufgrund der Massnahmen nun schon seit geraumer Zeit wegfallen, konnten viele Haushalte einiges mehr an Geld auf die hohe Kante legen. Aber Achtung: Nur weil gewisse Ausgaben wegfallen, heisst das nicht, dass man unter dem Strich wirklich billiger fährt.

Hinzukommt, dass längst nicht alle Arbeitnehmenden weiterhin mit dem vollen Lohn rechnen können. Viele müssen gar um ihren Job bangen oder haben diesen bereits verloren. Und auch Online-Shopping oder spontane Essens-Lieferungen können schnell dazu führen, dass man am Ende des Monats gar weniger Geld auf dem Konto hat als noch in Zeiten vor Corona. Ganz nach dem Motto: «Man gönnt sich ja sonst nichts!»

Folgende Tipps können dir helfen, in Zeiten von Home-Office und Netflix-Abenden Geld für bessere Zeiten auf die Seite zu legen:

  • Ausgaben prüfen. Nutze einfache Apps, mit denen du deine Ausgaben übersichtlich darstellen kannst. Vergiss dabei auch Posten wie Steuern, Gitarrenstunden, aber auch kleine Unterwegs-Verpflegungen nicht. Hier geht es vor allem darum, unnötige Kostenfresser ausfindig zu machen – und diese verstecken sich meist auch unter den kleinen Ausgaben!

  • Sparsam einkaufen. Hier gilt vor allem, gut zu planen. Von Vorteil: häufiger einkaufen, dafür kleinere Mengen. So kannst du dich auch spontan zu leckeren Menüs inspirieren lassen, wenn gewisse Produkte grad als Aktion oder saisonbedingt günstiger erhältlich sind. Tu dies jedoch nicht ohne Einkaufsliste! Sonst droht die Gefahr von Spontaneinkäufen, die du eigentlich nicht wirklich benötigst. Und koche auch mal für mehrere Tage. Das spart Arbeit, du behältst den Überblick und musst auch weniger Esswaren wegwerfen.

  • Auch beim Shoppen lässt sich Geld sparen. Versuche möglichst, dir fürs Online-Shopping bestimmte Zeiten nach der Arbeit oder am Wochenende zu reservieren. Geld sparen kannst du auch, indem du aktiv dem sogenannten «Markendenken» entgegenwirkst: Eine Marke vermittelt uns den Eindruck, dass ein Produkt für uns spezifische Eigenschaften erfüllt, was wir aufgrund der Bekanntheit ohne Hintergedanken glauben. Doch meistens erhält man ein vergleichbares Produkt andernorts viel günstiger!

  • Second Hand boomt! Ob Kleider, Musikinstrumente oder ein Fahrrad: Es muss nicht immer neu sein! Aufgrund des derzeitigen E-Bike-Trends findest du beispielsweise auf Ricardo oder Tutti unzählige Gebrauchtvelos zu günstigen Preisen. Fürs Heimwerken benötigte Werkzeuge kannst du sogar mieten, anstatt für teures Geld zu kaufen.

  • Bewusst Strom sparen. Da zurzeit viele Ausgaben wegfallen, kannst du während der andauernden Pandemie unter Umständen tatsächlich einiges an Geld beiseitelegen. Sei dir allerdings bewusst, dass dadurch die Kosten in den eigenen vier Wänden ansteigen können. Lasse also Wasser, Licht und elektronische Geräte nicht unnötig laufen, wenn sie nicht in Gebrauch sind und schalte auch die Heizung aus, wenn du für einen Wochenend-Trip mal die Wohnung verlässt.

Die Pandemie hat der Schweizer Wirtschaft schwer zugesetzt, Experten hoffen nun auf einen Konsumanstieg während der Zeit nach der Krise. Da wir uns zurzeit ohnehin schon etwas zurücknehmen müssen, kann es sich also durchaus lohnen, grössere Ausgaben auf bessere Zeiten zu verschieben.

Schon Mitte 20 aber noch immer nicht wirklich im Erwachsenenleben angekommen? No need to panic! «Grow Up» beantwortet dir alles, was du spätestens mit 30 wissen musst. Seien es Fragen zur Karriere, dem Umgang mit Geld oder den Behörden: Hotel Mama war gestern.

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