Downsizing - 5 Tipps wie du deine Wohnung auf das Nötigste reduzierst
Es wird Zeit, zu entrümpeln! Das ist nicht nur gut für die Ordnung in der Wohnung, sondern auch für die Ordnung im Kopf.

Es wird Zeit, zu entrümpeln! Das ist nicht nur gut für die Ordnung in der Wohnung, sondern auch für die Ordnung im Kopf.

Pexels/cottonbro
Publiziert

Fünf Tipps fürs DownsizingSo klappts endlich mit dem Entrümpeln

Wenn man sein Hab und Gut auf das Nötigste reduziert, bezeichnet man das im Wohnbereich als Downsizing. Wir erklären, wies geht.

von
Meret Steiger

Es gibt diverse Gründe, den eigenen Besitz zu reduzieren: Vielleicht ziehst du bald um und möchtest einfach nicht dein ganzes Zeug von A nach B transportieren müssen. Vielleicht möchtest du aber auch ein bisschen Ordnung in dein Leben bringen und fängst mit deinem Hab und Gut an: Viele Besitztümer sind nämlich ein Stressfaktor.

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Wir haben für dich fünf Tipps, mit denen das Downsizing ein bisschen leichter fallen soll.

Nimm dir Zeit!

Downsizing ist für die meisten Menschen mehr als nur ein Tagesprojekt. Lass dir Zeit!

Downsizing ist für die meisten Menschen mehr als nur ein Tagesprojekt. Lass dir Zeit!

Pexels/Christian Diokno

Das gilt ganz besonders, wenn du bald umziehen möchtest, aber auch wenn du aus anderen Gründen entrümpelst: Nimm dir genug Zeit dafür. Wenn du hektisch und wahllos Sachen wegwirfst oder verschenkst, besteht die Chance, dass du die Prioritäten falsch setzt. Überlege dir gut, was du tatsächlich brauchst.

Wenn du genug Zeit hast, dann kannst du ausserdem eine «Ich weiss nicht so recht»-Kiste machen. Darin sind Dinge, die du eigentlich nicht dringend brauchst, von denen du dich aber trotzdem noch nicht trennen willst. Diese Kiste stellst du danach in den Keller. Wenn du nach drei Monaten nichts vermisst hast (oder schon gar nicht mehr weisst, was darin ist), dann kannst du diese Sachen getrost weggeben oder verkaufen.

Arbeite in Zonen

Teile dir das Aussortieren in mehrere Abschnitte auf, zum Beispiel nach Zimmer.

Teile dir das Aussortieren in mehrere Abschnitte auf, zum Beispiel nach Zimmer.

Getty Images/iStockphoto

Du kennst das: Du fängst mit deinem Badezimmerschrank an und findest dort etwas, das eigentlich in die Küchen-Grümpelschublade gehört. Du möchtest es eigentlich nur schnell versorgen und plötzlich sortierst du tausend Stifte, Haargummis und Quittungen von 2018. Versuche deinen Kram in Zonen abzuarbeiten: Badezimmer, Küche, Kleiderschrank, etc.

Definiere deinen Lifestyle

Zum Entrümpeln gehört auch, dass man ehrlich zu sich selbst ist. Die Kettlebells, die du dir in einem Anfall von Motivation gekauft hast und jetzt seit vier Monaten verstauben? Verkaufen.

Zum Entrümpeln gehört auch, dass man ehrlich zu sich selbst ist. Die Kettlebells, die du dir in einem Anfall von Motivation gekauft hast und jetzt seit vier Monaten verstauben? Verkaufen.

Pexels/Pixabay

Wenn du downsizen möchtest, besteht die Chance, dass du in deinem Leben auch noch andere Dinge ändern willst – oder schon geändert hast. Überlege dir gut, was du für deinen Lifestyle brauchst und was du nur behältst, weil du es früher ganz oft benutzt hast. Ein gutes Beispiel ist Sport: Hast du früher Tennis gespielt, aber jetzt macht es dir keinen Spass mehr? Dann ist es Zeit, das Racket zu verschenken – oder zu verkaufen. Oder hast du irgendwo in einer Ecke ein Fitnessgerät herumstehen, das du mittlerweile so richtig hasst? Weg damit!

Mach einen Plan

Wenn du deine aussortierten Dinge verkaufen möchtest, braucht das ein bisschen Planung – und gute Fotos!

Wenn du deine aussortierten Dinge verkaufen möchtest, braucht das ein bisschen Planung – und gute Fotos!

Liza Summer from Pexels

Beim Aussortieren wirst du viele Dinge los, die noch funktionieren oder schön aussehen, die du aber einfach nicht mehr gebrauchen kannst. Wegwerfen sollte man solche Dinge auf keinen Fall, also solltest du dir früh genug überlegen, was du mit deinem aussortierten Zeug machst. Möchtest du es an Freunde (oder Fremde) verschenken? Möchtest du es in ein Brockenhaus geben? Auf einem Online-Marktplatz verkaufen? Oder vielleicht einen Stand auf einem Flohmarkt machen? All das braucht Zeit und Planung.

Investiere in hochwertige Dinge

Was dir künftig dabei helfen kann, dir nicht wieder tausend überflüssige Dinge anzuschaffen, ist Qualität: Einerseits halten hochwertige Möbel, Kleider und Gegenstände sehr viel länger. Andrerseits triffst du wohl eine bewusstere Kaufentscheidung, wenn du mehr Geld investierst.

Was dir künftig dabei helfen kann, dir nicht wieder tausend überflüssige Dinge anzuschaffen, ist Qualität: Einerseits halten hochwertige Möbel, Kleider und Gegenstände sehr viel länger. Andrerseits triffst du wohl eine bewusstere Kaufentscheidung, wenn du mehr Geld investierst.

Pexels/Mikhail Nilov

Du hast vieles aussortiert, aber wie geht es jetzt weiter? Ein sicherer Wert, um einen künftigen Konsumwahn zu verhindern, ist auf Qualität zu achten. Wenn du ein teureres Sofa kaufst, dann überlegst du dir wahrscheinlich sehr viel genauer, wie es in deine aktuelle (oder zukünftige) Wohnung passt. Ausserdem hält es vermutlich länger und du hast noch jahrelang Freude daran. Das Gleiche gilt natürlich für Kleidung und andere Gegenstände.

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