Schweiz bald in Topf 1?: So kommt die Nati in den WM-Los-Topf eins

Aktualisiert

Schweiz bald in Topf 1?So kommt die Nati in den WM-Los-Topf eins

Schlägt die Schweiz Slowenien und patzen Italien, Uruguay oder Kolumbien, landet die Nati bei der WM-Gruppen-Auslosung in Topf eins. Die Entscheidung fällt wohl erst in der Nacht.

von
pre

Die Schweizer Nati hat sich am letzten Freitag dank dem 2:1-Auswärtssieg gegen Albanien frühzeitig für die WM in Brasilien qualifiziert. Heute Dienstag kann das Team von Ottmar Hitzfeld aber noch einen draufsetzen.

Mit einem Sieg gegen Slowenien und ein bisschen Schützenhilfe könnten die Eidgenossen in die Top-7 der Fifa-Weltrangliste vorstossen. Das würde bedeuten, dass die Schweiz bei der Auslosung der WM-Gruppen am 6. Dezember im Topf eins gesetzt wäre. Somit könnte man in der Vorrunde den ganz Grossen wie Brasilien, Spanien, Deutschland oder Argentinien aus dem Weg gehen.

Damit es so weit kommt, muss die Schweiz die Partie gegen Slowenien zwingend gewinnen. Nur dann kann sie bange Blicke auf die Resultate der direkten Konkurrenten Italien (4.), Kolumbien (5.) und Uruguay (7.) werfen – einer dieser drei darf nicht gewinnen.

Italien gegen Aussenseiter Armenien

Das Schweizer Duell mit Slowenien wird am frühesten angepfiffen. Bereits um 20 Uhr geht die Partie in Bern los. Italien spielt um 20.45 Uhr in Neapel gegen den krassen Aussenseiter Armenien. Dass die Weltnummer 55 gegen den Weltmeister von 2006 Schützenhilfe leistet, damit darf nicht gerechnet werden.

Viel eher lohnt sich ein Blick auf die Spiele der beiden Konkurrenten aus Südamerika. Dazu muss man allerdings lang aufbleiben. Die Partien Uruguay-Argentinien und Paraguay-Kolumbien beginnen erst um 1.30 Uhr Schweizer Zeit. Wir müssen jedoch sicher bis mindestens 3.15 Uhr warten, bis die Entscheidung um Lostopf eins fällt.

Uruguay unter Druck - Patzt Kolumbien?

Doch wie sieht es hier mit Schützenhilfe aus? Argentinien ist bereits für die WM in Brasilien qualifiziert und steht als Gruppensieger fest. Für Uruguay geht es darum, mit einem Sieg an Chile vorbeiziehen zu können und somit der Barrage gegen Asienvertreter Jordanien zu entgehen. Das könnte Ansporn genug sein. Zumal wird die «Albiceleste» auf Lionel Messi verzichten müssen.

Der letzte Schweizer Konkurrent Kolumbien kriegt es mit einem Gegner zu tun, für den es nur noch um die goldene Ananas geht. Paraguay hat als Zweitletzter der Südamerika-Gruppe keine Chance mehr, sich für die Endrunde in Brasilien zu qualifizieren, während die Kolumbier das Ticket auf sicher haben.

Bleibt zu hoffen, dass sich Paraguay im letzten Heimspiel der Quali für das schlechte Abschneiden mit einer starken Partie rehabilitieren möchte.

Der Kampf um Lostopf 1:

20.00 Uhr in Bern: Schweiz - Slowenien

20.45 Uhr in Neapel: Italien - Armenien

01.30 Uhr in Asuncion: Paraguay - Kolumbien

01.30 Uhr in Montevideo: Uruguay - Argentinien

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