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Luxus-DessousSo macht Aktmalerei doppelt Spass

Im neuen Werbespot von Agent Provocateur verliert ein Kunstmaler beim Anblick einer kurvenreichen Beauty vollends die Konzentration – und zeigt sich bald als Experte in einer ganz anderen Kunst.

von
Yolanda Di Mambro

Im neuen Werbefilm «The Muse» von Agent Provocateur geizt Mylène Jampanoï, Frankreichs neues Sexsymbol, nicht mit ihren Reizen.

Was macht ein Kunstmaler, wenn er eine kurvenreiche Schönheit wie die Französin Mylène Jampanoï zu sich ins Atelier bestellt? «Malen», werden Sie jetzt bestimmt sagen. «Falsch», antwortet Agent Provocateur. Er verliert vollends seine Konzentration als Künstler, bringt keinen einzigen Pinselstrich mehr zustande ... und vernascht sie. Tja, Männer sind eben weniger standhaft, als man denkt. Das suggeriert das britische Kultlabel in seinem neuen Video «The Muse». Das Video ist Teil der Werbespot-Trilogie für die Frühlings- und Sommerkollektion 2012.

Soft-Erotik à la «Emmanuelle» und «Histoire d'O»

«Dieser Film zeigt eine weichere, romantischere Erotik. Sie steht mehr für feminine Sinnlichkeit als für hemmungslose Sexualität», erklärt Agent Provocateur auf seiner YouTube-Seite. Auf hart folgt also zart. Sorgten in der Vergangenheit Videos mit Peitschen, Bullenritt, Sadomaso-Outfits und Bondage für Aufruhr, sind es jetzt vielmehr sinnlichere Lustspiele, welche Dessous-Fans zum Kauf animieren sollen. Sarah Shotton, Kreativdirektorin von Agent Provocateur, liess sich für die neue Frühjahrs- und Sommer-Kollektion von Erotikfilmen wie «Emmanuelle», «Histoire d'O» und alten «Playboy»-Magazinen inspirieren.

Ist Mylène die neue Brigitte Bardot?

Bei der sinnlichen Mylène Jampanoï kommen französische Männer ins Schwärmen. Ihr exotisches Aussehen verdankt sie ihrer französischen Mutter und ihrem chinesischen Vater. Die 31-Jährige begann ihre Karriere 2001 in der französischen Soap Opera «Sous le soleil». Ab 2004 folgten Rollen in Kinofilmen wie «Die purpurnen Flüsse 2» mit Jean Reno und Vincent Cassel, «Die Töchter des chinesischen Gärtners», «Gainsbourg - Der Mann, der die Frauen liebte» und Clint Eastwoods «Hereafter – Das Leben danach» mit Matt Damon. 2007 wurde Mylène das Werbegesicht von Dior in Asien und zierte fortan zahlreiche Covers von Modemagazinen in Asien und Frankreich. Ihre Mandelaugen, ihre sinnlichen Lippen und ihr praller Busen haben es den französischen Männern angetan: Die Schauspielerin gilt als neues Sexsymbol und wird schon mit Brigitte Bardot verglichen.

Von ihrer erotischen Ausstrahlung war auch Agent Provocateur sehr angetan: Das Dessous-Label wählte sie als Model für seine Frühjahrs- und Sommerkollektion 2012. Damit tritt der Kurvenstar in die Fussstapfen von Kylie Minogue, Dita von Teese und Kate Moss, deren Bilder als leicht bekleidete Pin-ups in sündigen Dessous von Agent Provocateur um die Welt gingen und Kult wurden. Im ersten Werbespot für Agent Provocateur, «The Initiate», der pünktlich zum Valentinstg lanciert wurde, vergnügte sich Mylène bei einem flotten Dreier - und wurde über Nacht auf der ganzen Welt als neues Sexsymbol bekannt. In Kürze wird sie in einem dritten Werbefilm von Agent Provocateur zu sehen sein: In Sachen Verführungskunst lassen wir uns von der exotischen Beauty weiterhin gerne belehren ...

Werbespot «The Initiate» von Agent Provocateur (Video: YouTube, Agent Provocateur)

Mylène Jampanoï im Video «Pur Poison» von Romina Shama (Video: YouTube, Romina Shama)

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