01.09.2020 09:29

So macht dir Instagram
wieder Spass

Du scrollst nur noch lustlos durch deinen Feed? Dank diesen 5 Tipps inspiriert dich das soziale Netzwerk wieder.

von
Gloria Karthan
1.9.2020

Von allen sozialen Medien kann Instagram unserer Mental Health den grössten Schaden zufügen. So lautet das Ergebnis einer britischen Studie mit Userinnen und Usern im Alter zwischen 14 und 24 Jahren. Die regelmässige Nutzung der Plattform wird mit Einsamkeit, einem negativen Körperbild und sogar depressiven Verstimmungen in Verbindung gebracht.

Dabei könnte Insta, wenn man es achtsam nutzt, inspirieren, statt nur runterzuziehen. Mit diesen 5 Tipps:

1. Miste aus

Wenn Posts eines bestimmten Accounts bei dir nur Augenrollen, Neid oder sogar Missgunst auslösen, solltest du ihm dringend entfolgen. Am besten, du scrollst regelmässig durch die Accounts, denen du folgst, und fragst dich: Tut mir dieser Content gut? Finde ich die Person spannend oder inspirierend? Kann ich von diesem Account etwas lernen?

2. Schalte stumm

Du wischst dich täglich genervt durch die zwölf Stories, die deine Arbeitskollegin von ihrem Hund postet, aber ihr deshalb zu entfolgen, fändest du dann doch bitzli hart? Tippe etwas länger auf das Profilbild der Person im Story-Feed und wähle «Stumm schalten» oder klick direkt auf dem Insta-Profil auf den «Abonniert»-Button. Du kannst daraufhin auswählen, ob du nur die Stories oder auch die Beiträge verbergen möchtest. Die Person erfährt übrigens nicht, dass du sie verborgen hast.

Insta nervt? Lies unsere Tipps, statt dein Smartphone zu ertränken.

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Unsplash

3. Setz dir ein Limit

Nach einer halben Stunde scrollen stolperst du vermutlich nicht über den spannendsten Post des Jahres – denn oftmals bist du dann gar nicht mehr aufnahmefähig. Dummerweise vergeht die Zeit auf Instagram wie im Flug. Abhilfe kann eine Zeitlimite schaffen, die du dir in den Einstellungen deines Smartphones und mittlerweile sogar in der App selbst setzen kannst. Nach der von dir gesetzten Zeitspanne bekommst du eine Meldung, die dich daran erinnert, dein Handy wegzulegen. Zusatztipp: Wenn du die Pushmeldungen ausschaltest, gerätst du weniger in Versuchung, die App zu öffnen.

4. Sei kritisch

Selbst wenn immer öfter Posts mit dem Hashtag #reallife versehen werden, zeigen wir uns auf Instagram von unserer besten Seite. Hinter den aufwendig inszenierten Posts von Stars und Influencern steckt allerdings viel Planung und harte Arbeit. Und selbst Normalos bearbeiten ihre Bilder mittlerweile standardmässig mit Filtern oder Facetune. Behalte das stets im Hinterkopf, und hinterfrage, was du siehst.

5. Relax!

Solange dein Einkommen nicht von Instagram abhängig ist, ist es halb so wild, wenn du eine Woche oder gar einen Monat lang nichts postest. Die paar Hundert Menschen, die dir folgen, juckt es auch nicht, wenn sich ein Rechtschreibfehler
in deine Caption eingeschlichen hat oder du für einen Post nur ganz wenige Likes bekommst. Lehn dich zurück und entspann dich.

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1 Kommentar
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Entspannt

01.09.2020, 09:54

Ganz einfach. Kündigen sie den Acc. Anschliessend setzen sie FB, Instagram und co. auf die schwarze Liste ihres Domainnameservers. Die einmalige Investitionen in ein Raspberry (ein älterer 3er tuts) und etwa eine Stunde zur Installation. Es Lohnt sich. Sie viel mehr Ruhe und sehr viel weniger W sehen.