Aktualisiert 09.12.2008 14:36

Champions LeagueSo muss Basel spielen

Basel spielt gegen Sporting das letzte Spiel in der Champions League. Die Portugiesen wurden diese Saison erst von vier Teams bezwungen. 20 Minuten Online hat sich bei einem Spieler dieser Teams erkundigt, was das Erfolgsrezept gegen die Lissaboner ist.

von
Reto Fehr

Elfmal trat Basels Gegner bisher in der nationalen Meisterschaft an, fünfmal in der Champions League. Dabei ist es nur vier Teams gelungen Sporting zu besiegen. Dies sind zum einen die absoluten Topklubs Barcelona (zweimal), Porto und Benfica, zum anderen die portugiesische Sensationsmannschaft Leixões Sport Club (hier gehts zum Bericht über Leixões). 1:0 gewann der Underdog am 15. November gegen den Traditionsverein. Die Polizei musste im Alvalade-Stadion nach der Partie Spieler, Trainer und Direktoren der Heimmannschaft vor den aufgebrachten Fans schützen. Derweil jubelte Leixões. Sousa hatte den goldenen Treffer erzielt und die Defensive hielt den Angriffen Sportings stand. Dem Favoriten gelang kein Tor. Auch Basel tritt im St.-Jakob-Park als Aussenseiter an.

Wie kann man Sporting bezwingen? «Solange wie möglich die Null halten», rät Leixões-Goalie Hans Peter Berger. «Je länger das Spiel dauert, desto offensiver spielt Sporting und es ergeben sich Konterchancen.» Das Offensivspiel ist denn auch die Stärke der Grünweissen. «Wir standen sehr kompakt in der Abwehr, Sporting konnte sich nur wenige Möglichkeiten erarbeiten», erinnert sich Berger an den Triumph.

Schnelle Spitzen gefordert

Die Stärke liegt also im Offensivspiel. Und wo hat der Österreicher Schwächen ausgemacht? «Die Spieler aus Portugal können es nicht leiden nach hinten zu arbeiten. Wenn man sie mit schnellem Kurzpassspiel beschäftigt, bekommen sie grosse Probleme.» Wichtig sei dabei auch «mit unglaublich schnellen Spitzen Räume nach vorne zu öffnen», weiss Berger. Beim FCB sind die Angreifer allerdings nicht die schnellsten. Vermutlich beginnt Christian Gross mit Marco Streller sowie Marko Perovic und Valentin Stocker als Offensivkräfte. Stocker ist wohl schnell, aber Streller und Perovic haben andere Stärken. Eren Derdiyok würde dem schnellen Stürmer mehr entsprechen. Er dürfte aber erst im Verlauf der Partie eingewechselt werden.

Mit 20 Minuten Online sind Sie wie gewohnt ab 20.45 Uhr live beim letzten europäischen Auftritt einer Schweizer Klubmannschaft der laufenden Saison dabei!

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