16.05.2019 11:22

Mix & Match

So peppt Altes moderne Wohnungen auf

Bei diesem Wohnstil spielt der Mix aus alten und neuen Einrichtungsgegenständen eine wichtige Rolle. Wir zeigen, wie es zusammenpasst.

von
mst
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Wer gern Vintage-Möbel in der Wohnung hätte, der wird oft in Brockenhäusern fündig.

Wer gern Vintage-Möbel in der Wohnung hätte, der wird oft in Brockenhäusern fündig.

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Damit es bei dir zu Hause aber nicht aussieht wie in einem Brockenhaus, haben wir einige Tipps für den Mix aus alten und neuen Möbeln gesammelt.

Damit es bei dir zu Hause aber nicht aussieht wie in einem Brockenhaus, haben wir einige Tipps für den Mix aus alten und neuen Möbeln gesammelt.

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Grundsätzlich gilt: Wenn die Wohnung nicht antik aussehen soll, sollten maximal 20 Prozent der Möbel alt aussehen.

Grundsätzlich gilt: Wenn die Wohnung nicht antik aussehen soll, sollten maximal 20 Prozent der Möbel alt aussehen.

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Mix & Match? Das ist ein Wohnstil, der sich dadurch auszeichnet, dass wild kombiniert werden darf. Es gibt also keine klaren Regeln in Sachen Farben, Formen oder Materialien. Die Hauptrolle spielen dabei alte Möbel und Accessoires, die interessante Akzente in ein modernes Wohnumfeld setzen können. Wobei die älteren Stücke nicht zwingend Antiquitäten sein müssen.

Für den reizvollen Kontrast sorgen auch Möbel, Leuchten und Dekogegenstände aus der Designgeschichte der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Was aber wie bei allen Wohnstilen gilt: bloss nicht übertreiben. In einem harmonischen Ganzen lebt es sich sehr viel angenehmer als in einem Zuhause, das an ein Brocki erinnert. Fünf Tipps, wie Mix & Match gelingen kann.

1. Balance

Für eine harmonische Einrichtung mit alten und neuen Stücken raten Inneneinrichter beim Kombinieren die 80/20-Regel zu berücksichtigen, damit die Balance stimmt. Konkret: Wer nicht gerade Antiquitätensammler ist, bestückt seine Wohnung mit maximal 20 Prozent alten Möbeln oder Dekoelementen. Die anderen 80 Prozent bestehen aus zeitgemässem Mobiliar.

2. Gemeinsamkeiten

Stilmix funktioniert dann besonders gut, wenn alte und neue Teile irgendeine Gemeinsamkeit haben. Das kann die Farbe sein, das Material oder ein bestimmtes Muster. So ergänzen sich beispielsweise ein modernes Ledersofa und ein fancy Lederhocker aus den 50ern sehr gut. Ein verbindendes Element können zum Beispiel auch Kissen sein, die aufs moderne Sofa und den alten Ohrensessel drapiert werden.

3. Eyecatcher

Einzelne Elemente aus der Vergangenheit werden zum Eyecatcher, indem sie bewusst in ein modernes Umfeld platziert werden. Ein reich verzierter, alter Spiegel peppt so ein puristisches Bad auf. Oder ein schöner, alter Holztisch macht die praktische und funktionelle Wohnküche richtig gemütlich.

4. Funktionswechsel

Schöne alte Teile dürfen gern auch zweckentfremdet werden. Eine alte Holztür als Tischblatt? Ein antiker Reisekoffer als Nachttisch? Eine hölzerne Werkbank als Sideboard? Ein Küchenbuffet aus den 40ern als Anrichte? So werden die Möbel und Gebrauchsobjekte aus längst vergangenen Zeiten nicht nur zum Blickfang, sondern bieten auch einen praktischen Nutzen.

5. Accessoires

Manchmal genügen auch ein paar kleinere Einrichtungsgegenstände, um einer Wohnung Individualität und Charakter zu verleihen. Das Besteck aus der Aussteuer der Mutter passt gut zu modernem Geschirr, und eine Tischleuchte aus den 60ern macht sich auch auf dem neuen Schreibtisch gut.

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