Streamingstarts 2022 - So privat hast du Kanye West noch nie gesehen
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Streamingstarts 2022So privat hast du Kanye West noch nie gesehen

In einer dreiteiligen Netflix-Dokureihe gibt es neue Einblicke, ausserdem unterzieht sich Adam Scott einer creepy Hirn-OP – das und mehr findest du neu auf den Streamingdiensten.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Jeen-Yuhs».

Netflix

Darum gehts

  • Hier stellen wir dir die Streaming-Highlights der Woche vor.

  • Kanye West wurde für eine dreiteilige Dokureihe über einen Zeitraum von zwanzig Jahren begleitet.

  • Adam Scott spielt einen Angestellten, der im Büro keine Erinnerung an sein Privatleben hat.

«Jeen-Yuhs»

«Jeen-Yuhs» zeigt Kanye vor dem Fame: Wie er in Chicago an seinen ersten Demo-Tracks schraubt, von einem Plattenvertrag träumt und im Studio seine Zahnspange liegen lässt. Rund zwanzig Jahre später kandidiert West als US-Präsident und wird als Rap-Star gefeiert. Was ist dazwischen geschehen?


Wests Mutter Donda, die 2007 verstorben ist, spielt in der Dokureihe eine zentrale Rolle: «Du weisst nicht, woher er das alles hat. Bis du bei ihm zu Hause bist und es Klick macht», erklärt Co-Regisseur Chike Ozah gegenüber «EW». «Es war uns wichtig, dass man Ms. West und ihre Liebe spüren kann.»

Über 20 Jahre in the making

Ursprünglich sollte die Doku schon Anfang der 2000er veröffentlicht werden. West machte damals allerdings einen Rückzieher. «Er hat gesagt: ‹Ich will nicht, dass jemand mein echtes Ich sieht.› Es war zu intim», sagt Filmemacher Clarence Simmons alias Coodie bei der «New York Times».

Erst in den letzten Jahren hat sich das Regie-Duo Coodie & Chike wieder mit Kanye zusammengefunden und die Dreharbeiten fortgeführt.

Kanye will die Kontrolle behalten

Was Kanye aktuell von der Netflix-Veröffentlichung hält, ist unklar.

Auf Instagram schrieb er im Januar noch: «Ich sage das jetzt zum letzten Mal in einem freundlichen Ton: Ich muss den endgültigen Cut der Doku genehmigen, bevor sie auf Netflix erscheinen darf.» Ob das stattgefunden hat, ist nicht bekannt.

«Jeen-Yuhs» gibts ab dem 16. Februar auf Netflix.

«Severance»

Stell dir vor, du hast im Büro keinerlei Erinnerungen an dein Privatleben. Sobald du Feierabend hast, vergisst du wiederum deinen Job. So geht es Mark (Adam Scott), der nach dem Tod seiner Frau einen Job im Tech-Unternehmen Lumon Industries angenommen hat.

Bei der Firma können sich Mitarbeitende einer Hirn-OP unterziehen, bei der die Verknüpfungen zwischen Erinnerungen ans Privat- und Arbeitsleben gekappt werden.

Privatleben als Outies

Das klang für Mark erleichternd, weil er der Trauer dann nicht permanent ausgesetzt ist. Das bedeutet aber auch, dass seine Arbeits-Gschpänli für Mark ausserhalb der Arbeit Fremde sind – sie nennen diese Version von sich selbst Outies.

Beim Arbeiten hat Mark plötzlich ein Pflaster auf der Stirn. Als er deswegen von seinem Arbeitgeber einen Geschenkgutschein erhält, wird er stutzig. Was macht die Firma, für die er arbeitet, eigentlich? 

«Severance» gibts ab dem 18. Februar auf Apple TV+.

Der Trailer zu «Severance».

Apple TV+

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