Fieser Griff: So provoziert man eine Rote Karte
Aktualisiert

Fieser GriffSo provoziert man eine Rote Karte

Mit einem Griff an die intimste Stelle hat in Argentinien ein Fussballer einen Gegner zur Weissglut gebracht. Der Betaschte rastete aus, verpasste dem Grapscher einen Kinnhaken - und flog vom Platz.

von
mon

Kurioser Zwischenfall im argentinischen Klubfussball: Pablo Lugüercio von Arsenal de Sarandi rastet in der Partie gegen Santa Fe aus, verpasst einem Gegner einen Kinnhaken und sieht die Rote Karte. Während der Täter den Rasen ungläubig verlässt, muss das Opfer an der blutenden Lippe gepflegt werden.

Doch die Frage nach Täter und Opfer ist in diesem Fall nicht so klar, wie es scheint. Denn der angegriffene Emanuel Britez ist keinesfalls ein Unschuldslamm. Er hat Lugüercio nämlich mit einer fiesen Taktik zum Ausrasten gebracht: Von hinten griff der Santa-Fe-Spieler seinem Gegner mit der rechten Hand zwischen die Beine, ohne dass der Schiedsrichter dies zu Gesicht bekam. Fair war das mit Bestimmtheit nicht. Die provozierte Rote Karte brachte Britez und Co. aber nicht viel. Die Partie endete 1:1.

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