Aktualisiert 01.05.2020 13:50

Grow Up

So recycelst du richtig

Recycling ist nicht nur aus umwelttechnischer Sicht wichtig, sondern kann dir auch finanzielle Vorteile bringen. Wir zeigen, worauf es ankommt.

Leider produzieren Schweizer pro Person über 700 kg Abfall im Jahr. Deshalb sollte fleissig recycelt werden.

Grünabfuhr: Hierher gehören Unkraut, Laub sowie Kaffeesatz, Rüstabfall von Gemüsen und Früchten, Milchprodukte und Brotreste. Was viele nicht wissen: Nebst Eierschalen kannst du auch Eierkartons in den Kompost werfen. Auf keinen Fall kompostieren solltest du jedoch Knochen, Fleisch, Fisch sowie tierischen Kot.

Leuchtmittel: Glühbirnen und Halogenlampen kannst du getrost in den Kehricht werfen. LED-Lampen, Neonröhren und Energiesparlampen haben jedoch im normalen Abfall nichts zu suchen, da sie fluoreszierendes Material und Elektronikbestandteile enthalten. Du kannst sie kostenlos beim Verkäufer abgeben.

Speiseöl solltest du keinesfalls ins Lavabo schütten – es verschmutzt das Wasser und verstopft die Leitungen und der Klempner muss ran! Sammle es in einer Flasche und bringe es zur Wertstoffsammelstelle.

Glas gehört auf die Entsorgungsstelle. Dabei unbedingt die Deckel entfernen und nach Farben trennen, da dies den teuren Recycling-Prozess enorm vereinfacht. Auf keinen Fall ins Altglas gehören Trinkgläser, denn diese enthalten oft Blei.

Gegenstände aus Aluminium können recycelt werden. Entsorge also Mayonnaise- oder Senftuben, Tierfutterbehälter, Haushaltsfolie und Getränkedosen bei der nächsten Sammelstelle. Kaffeekapseln solltest du jedoch in Spezialbehältern sammeln.

PET-Flaschen solltest du zusammendrücken und zur Sammelstelle im nächsten Supermarkt bringen. Auch hier ist die Entsorgung kostenlos!

Aus Papierblättern, Zeitungen, Couverts, Taschenbüchern usw. können wiederum Zeitungen, WC-Rollen oder Kartonverpackungen entstehen. Wirf Papier also nicht in den Hausmüll, denn für diesen zahlst du auch noch Gebühren.

Medikamente, Kosmetika, Spraydosen, Reinigungsmittel, Farben und Lacke schädigen im normalen Abfall die Umwelt stark, also ab damit zur Sammelstelle!

Kunststoffverpackungen können in vielen Kantonen inzwischen auch in speziellen Plastikbeuteln gesammelt werden. Dadurch vermindert sich das Abfallvolumen um ein Vielfaches, womit du wiederum Gebühren für Kehrichtsäcke sparst. Informieren kannst du dich hierzu bei der zuständigen Gemeinde. (20 Minuten)

Schon Mitte 20 aber noch immer nicht wirklich im Erwachsenenleben angekommen? No need to panic! «Grow Up» beantwortet dir alles, was du spätestens mit 30 wissen musst. Seien es Fragen zur Karriere, dem Umgang mit Geld oder den Behörden: Hotel Mama war gestern.

Sende deine Frage an grow.up@20minuten.ch

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