Auf dem Balkon: So rockt der FC Basel den «Barfi»
Aktualisiert

Auf dem BalkonSo rockt der FC Basel den «Barfi»

In Basel wurde die Nacht zum Tag gemacht. Die FCB-Spieler liessen sich am Barfüsserplatz auf einem Balkon feiern und genossen das Bad mit zehntausenden von Fans.

von
Herbie Egli

Die Meisterhelden von Basel liessen sich auf dem Barfi vor zehntausenden Fans feiern. (Video: 20 Minuten Online)

Nach der ersten spontanen Meisterfeier im Stadion stand für den FC Basel die obligate Präsentation vor den Fans auf dem Barfüsserplatz auf dem Programm. Mit einem Autocorso in offenen Cabriolets und von der Polizei eskortiert gings vom Stadion zum «Barfi». Dort erwarteten zehntausende von Fans die frischgebackenen Schweizer Meister.

Mittelfeldspieler Benjamin Huggel, der das gestrige Spiel gesperrt verpasste, stellte auf dem Balkon jeden Spieler einzeln vor. Die Fans huldigten diesen jeweils mit grossem Applaus. Marco Streller stimmte irgendwann das Basler Lied «Glaubed nit an Geischter, glaubed nit an Geischter, dr FCB wird Schwiizermaischter!» an. Die Anhänger grölten mit und die Stimmung schien fast zu explodieren. Für Stürmerkollege Alex Frei war der Anlass auf dem Balkon grossartig: «Auch wenn es für mich das zweite Mal ist, es kommt keine Routine auf, sondern ist immer etwas Neues. Es ist der Lohn für harte Arbeit während einem Jahr, den du mit den Fans teilen kannst. Es ist super, so kannst du ihnen auch etwas zurückgeben.»

Party all night long

Nach dem Auftritt auf dem Balkon feierte der FCB im Restaurant drinnen weiter. Irgendwann verzog sich der eine oder andere und die Meisternacht dürfte in einem Klub zu Ende gegangen sein. Vermutlich fanden einige Spieler erst bei Tageslicht dann zuhause den wohlverdienten Schlaf - oder womöglich feiern sie noch immer. Wer will es ihnen verübeln?

So feiert der FCB in der Kabine

Eine Stadt im Freudenrausch

20'000 und 30'000 Menschen haben in der Nacht auf Donnerstag in der Basler Innenstadt den 14. Meistertitel des FC Basel gefeiert. Das von vielen fieberhaft erwartete spontane Fest verlief friedlich und problemlos, führte aber zu einem riesigen Abfallberg. Rund 15 Tonnen Abfall blieben liegen.

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