So sieht die G-Klasse von Mercedes mit Elektromotor aus
Die Mercedes G-Klasse gibt es bald nur noch mit Elektromotor

Die Mercedes G-Klasse gibt es bald nur noch mit Elektromotor

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Mercedes Concept EQGSo rollt die G-Klasse in die elektrische Zukunft

Der Gelände-Haudegen wird seit 1975 optisch nahezu unverändert gebaut – nun wird es Zeit für eine Revolution. Die rein elektrische Variante heisst EQG und hat nichts an den herausragenden Geländefähigkeiten eingebüsst.

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Neuer Ort, neues Format, neue Schwerpunkte, neue Aussteller: Die Internationale Automobil Ausstellung IAA erlebt aktuell den gleichen Wandel wie die gesamte Autoindustrie. Die grosse deutsche Messe, die lange Zeit alle zwei Jahre in Frankfurt stattgefunden hat und stets vollgepackt war mit Neuheiten der klassischen Autohersteller, will heuer keine schnöde Auto-Show mehr sein, sondern ein Forum für die Mobilität von morgen. «Die IAA 2021 wird den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit breiten Raum einräumen: mit sauberen, sparsamen Antrieben und Autos der modernsten Generation, mit einem umfassenden Mobilitätsmix einschliesslich Pkw, E-Bikes, E-Scootern und der Einbindung des öffentlichen Verkehrs», stellte VDA-Präsidentin Hildegard Müller in Aussicht.

Elektrifizierter Geländwagen

Neben zahlreichen Ausstellern ausserhalb der Autobranche haben trotz zahlreicher Absagen dennoch einige Autohersteller den Weg nach München gefunden und zeigen in der bayerischen Metropole noch bis 12. September ihre Neuheiten – darunter viele von den deutschen Herstellern. Ein mit Spannung erwartetes Highlight steht bei Mercedes-Benz: die rein elektrische G-Klasse. Zwar wird der EQG noch als Concept ausgewiesen, weil die Markteinführung noch ein Weilchen auf sich warten lässt. Doch am Aussehen werden sich nur noch kleine Details ändern.

Unverkennbar eine G-Klasse, aber in moderner Interpretation mit Elektroantrieb und weissen LED-Highlights.

Unverkennbar eine G-Klasse, aber in moderner Interpretation mit Elektroantrieb und weissen LED-Highlights.

Daimler
Die Studie trägt am Heck eine Wallbox statt eines Ersatzrads. In der Serienversion wird das wohl umgekehrt sein.   

Die Studie trägt am Heck eine Wallbox statt eines Ersatzrads. In der Serienversion wird das wohl umgekehrt sein.

Daimler
Betont luxuriös ist der Innenraum, nur der klobige Haltegriff auf der Beifahrerseite verrät den Offroader. 

Betont luxuriös ist der Innenraum, nur der klobige Haltegriff auf der Beifahrerseite verrät den Offroader.

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Kantiges Design und Rundscheinwerfer bleiben

«Wir wollen unsere Kunden mit überzeugenden Produkten für einen Wechsel zur Elektromobilität begeistern. Eine Ikone wie die G-Klasse erfüllt diese Aufgabe perfekt», sagt Vorstandsmitglied Markus Schäfer. Und er dürfte recht haben: Die seit 1975 im unverkennbaren eckigen Stil gebaute G-Klasse fasziniert auch in der Elektrovariante EQG. Die charakteristischen Proportionen und das typische Gesicht mit den zwei Rundleuchten ist geblieben, auffallend sind der beleuchtete Grill vorne, die LED-Lichtleiste auf dem Dach und diverse Leuchtleisten rundherum.

Keine technischen Angaben

Nähere technische Angaben macht Mercedes noch nicht. Nur so viel geben die Stuttgarter bekannt: Der EQG baut ebenfalls auf einem robusten Leiterrahmen auf, die Batterien sind darin flach integriert. Und selbstverständlich werde auch der Elektro-G die Teststrecke auf dem Grazer Hausberg Schöckl locker schaffen und den Qualitätsnachweis «Schöckl proved» erhalten, wie jede G-Klasse davor. Gespickt mit bis zu 60 Grad steilen Steigungen, gilt die 5,6 Kilometer lange Route in der internationalen Offroad-Szene als grosse Herausforderung für Mensch und Technik. Wann der EQG auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.

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