Stress vs Eurovision: «So schlecht, dass es schon fast wieder lustig ist»
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Stress vs Eurovision«So schlecht, dass es schon fast wieder lustig ist»

Rapper Stress hat sich den Eurovision Song Contest am TV angeschaut - und war schockiert. «Das ist keine Musik», so der Chartstürmer zu 20 Minuten Online. Die Lovebugs fand er dabei noch am besten, er selber würde aber nie am ESC teilnehmen.

Der Eurovision Song Contest war auch heuer nicht gnädig mit der Schweiz - die Lovebugs kamen nicht übers Halbfinale hinaus. Und die Basler Liebeskäfer hatten beim bitteren Ausscheiden einen prominenten Zuschauer: Rapper Stress schaute sich die Sendung im TV an, und konnte kaum fassen, was er zu sehen bekam. Stress: «Das, was dort geboten wird, kann man nicht ernst nehmen, ein Witz».

Die Kandidaten seien gar keine Musiker, sondern bloss noch Freaks, so der gebürtige Estländer weiter. «Und wenn dann mal jemand mitmacht, der wirklich musizieren kann, dann kennt man ihn in seiner Heimat eh kaum», so Stress, der mit seinem Album «Des Rois, des Pions et des Fous» zurzeit auf Platz drei der Hitparade steht. Der Contest sei deswegen auch alles andere als repräsentativ. Die Lovebugs waren gemäss dem 31-Jährigen denn auch die einzigen Kandidaten, die wirklich etwas vom Musikbusiness verstehen täten.

«Ich selber würde und werde mich aber niemals dafür anmelden», so Stress zu 20 Minuten Online weiter. Trotz der miesen Qualität des Wettbewerbes, die Fernseh-Zuschauer kann der Lausanner verstehen. Schliesslich «ist diese Show so schlecht, dass es schon fast wieder lustig ist».

(cap)

Das ganze Interview mit Stress sehen Sie am Freitag auf 20 Minuten TV im Rahmen von «Let's Couch».

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