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21.10.2020 14:34

So schmuggelst du Gemüse unbemerkt auf deinen Teller

Du willst gern mehr buntes Gemüse essen, aber tust dich schwer damit? Warums einen Versuch wert ist und wie es einfacher klappt.

von
Gloria Karthan
21.10.2020

Schon seit wir klein sind, wird uns eingebläut: Iss Gemüse! Das ist gesund! Aber warum eigentlich? Zum einen, weil sie vollgepackt sind mit wichtigen Mikronährstoffen. Dazu zählen zum Beispiel Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe.

Sie liefern dir zwar nicht direkt Energie, aber sie sind zentral für ganz unterschiedliche Prozesse im Körper – etwa deinen Stoffwechsel, dein Immun- oder dein Nervensystem.

Was ist der Unterschied zwischen Früchten und Gemüse?

Viele verstehen unter Früchten die Lebensmittel, die sie süss zubereiten - während Gemüse meist salzig gegessen wird. Aber was ist dann mit Avocado-Cake und Rüeblitorte?

Die botanische Unterscheidung lautet folgendermassen: Früchte und Samen, die aus den Blüten mehrjähriger Pflanzen entstehen, nennt man Obst. Zum Beispiel Birnen, Äpfel oder Orangen. Früchte von Pflanzen, die man jedes Jahr neu sähen muss, etwa Tomaten oder Gurken, nennt man Gemüse.

Verwirrende Kategorien

Nimmt man diese Einteilung genau, handelt es sich bei der Peperoni allerdings um eine Beere, genau wie bei der Banane. Die Erdbeere hingegen ist keine Beere - sondern eine Nuss. Und bei der Erdnuss handelt es sich, aufgepasst, um eine Hülsenfrucht. Hä?

Kaum verwunderlich, unterscheiden die allermeisten Menschen Obst und Gemüse lieber weiterhin so, wie sie es aus der Alltagssprache und ihrer Sozialisierung kennen.

Ausserdem ist Gemüse vollgepackt mit Ballaststoffen. Dein Sättigungsgefühl wird gefördert, deine Darmfunktion angeregt und dein Blutzuckerspiegel schiesst weniger schnell in die Höhe, wenn du Kohlenhydrate aufnimmst. Von letzteren enthalten viele Gemüsesorten wie Tomaten, Zucchetti und Peperoni übrigens sehr wenig.

Der wohl grösste Vorteil an Gemüse ist vermutlich, dass es im Gegensatz zu vielen verarbeiteten Lebensmitteln komplett natürlich ist – vorausgesetzt, du kaufst die unbehandelte Bio-Variante.

Nur, wie bekommst du möglichst viel buntes Gemüse auf deinen Speiseplan? Nachfolgend ein paar Tipps.

Hol dir ein Gemüseabo. Wenn dir regelmässig ein Korb saisonales Gemüse nach Hause geliefert wird, beginnst du automatisch mit dem Schnibbeln.

Hol dir ein Gemüseabo. Wenn dir regelmässig ein Korb saisonales Gemüse nach Hause geliefert wird, beginnst du automatisch mit dem Schnibbeln.

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Trink dein Gemüse. Wenn du einen Entsafter oder Smoothiemaker zu Hause hast, gib einfach etwas Rüebli, Sellerie oder Spinat hinzu.

Trink dein Gemüse. Wenn du einen Entsafter oder Smoothiemaker zu Hause hast, gib einfach etwas Rüebli, Sellerie oder Spinat hinzu.

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Iss immer einen Salat dazu. Statt einfach nur einen Hauptgang zum Zmittag zu bestellen, wähl dazu einen kleinen Salat mit Tomaten, Mais und Radiesli.

Iss immer einen Salat dazu. Statt einfach nur einen Hauptgang zum Zmittag zu bestellen, wähl dazu einen kleinen Salat mit Tomaten, Mais und Radiesli.

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Tust du dich leicht, viel Gemüse zu essen und hast du einen Tipp, wie du das schaffst? Welches Gemüse darf in deinem Einkaufskorb nicht fehlen?

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8 Kommentare
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DerDa

22.10.2020, 21:13

Ich liebe das neue Erscheinungsbild von 2 zu 0 Minuten. Kaum ändert die Schriftart folgt auf Stuhl stuhlen

Radiesli

22.10.2020, 14:22

Auf meinen eigenen Teller schmuggeln? Hmmm. Habe ich da was falsch verstanden?

Grussig

22.10.2020, 13:53

Wer isst den heute noch Kadaver oder Kadaverersatzprodukte?