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ZürichSo schneiden die Parkier-Apps im Test ab

Die Parkuhren in der Stadt lassen sich seit Montag digital füttern. 20 Minuten hat die Angebote getestet.

von
tam
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In Zürich kann man seit dem 1. April die Parkuhren digital füttern.

In Zürich kann man seit dem 1. April die Parkuhren digital füttern.

Derzeit können Autofahrer dafür vier verschiedene Apps nutzen.

Derzeit können Autofahrer dafür vier verschiedene Apps nutzen.

So lässt sich auf Parkingpay die Parkdauer über diese Scheibe einstellen.

So lässt sich auf Parkingpay die Parkdauer über diese Scheibe einstellen.

Fehlendes Münz für die Parkuhr ist in Zürich seit dem 1. April keine unüberwindbare Hürde mehr. Autofahrern stehen vier Möglichkeiten zur Verfügung, die Gebühren digital zu bezahlen. Dazu braucht es nur eine entsprechende App und ein Zahlungsmittel.

Da sich der Parkvorgang mit jeder App vorzeitig beenden lässt, muss der Autofahrer nur für die tatsächliche Parkzeit zahlen. 20 Minuten hat getestet, wie nutzerfreundlich und vielseitig die Apps sind. Fazit: Das digitale Parkieren funktioniert gut, doch es gibt noch Verbesserungspotenzial.

Parkingpay

Zürich, Erlenbach, Bubikon – mit Parkingpay lässt sich nicht nur in der Stadt, sondern auch in vielen anderen Schweizer Ortschaften die Parkgebühr digital bezahlen. Aber Achtung: Man muss diese App vorgängig mit einem Betrag von mindestens 20 Franken aufladen, um einen Parkvorgang starten zu können. Eine Karte ist nicht integriert. Eine Besonderheit ist, dass man mit dieser App auch im Parkhaus Urania digital bezahlen kann. Dafür braucht es allerdings einen Badge, den man auf der App bestellen kann.

Twint

Wer die Bezahlapp Twint nutzt, kann ­damit ohne Installation einer zusätzlichen App die Parkuhr füttern. Man muss dazu nur den QR-Code scannen, der am Automaten angebracht ist. Der Nachteil: Man muss jedes Mal zur Parkuhr gehen. ­Zudem sind in Zürich noch nicht alle Automaten mit diesem QR-Code ausgerüstet. Dafür ist Twint auch an vielen anderen Orten verbreitet. Die Parkdauer lässt sich in der App mit einem Drehregler ­bequem einstellen und später auch verkürzen. Eine Ortskarte fehlt.

ParkNow

Ein roter Sportwagen oder ein gelber Pick-up – mit der App ParkNow kann man für die erfassten Kennzeichen einen Avatar auswählen. Diesen platziert man mithilfe von GPS auf der Karte dort, wo man parkiert hat. Neben den Parkplätzen werden auf der Google-Karte auch Sehenswürdigkeiten und Restaurants angezeigt. Weniger elegant ist die Bestimmung der Parkdauer ohne Drehregler. Verfügbar ist ParkNow in der Schweiz bisher nur für wenige Orte.

EasyPark

Mit EasyPark kann man seine Lieblingsparkplätze speichern und so rasch die gewünschte Zone auswählen. Bei ­allen anderen Parkplätzen helfen Karte und GPS mit, die gesuchte Zone zu finden. Eine Erinnerungsfunktion gibt an, wenn man den Parkplatz verlässt, ohne den Parkvorgang auf der App beendet zu haben. EasyPark ist in der Schweiz allerdings noch nicht weit verbreitet. Im Sommer soll eine Suchfunktion freigeschaltet werden, die einem zu potenziell freien Parkplätzen lotst.

Easypark

So bezahlt man den Parkplatz digital mit EasyPark

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