Camping: So schön sind Ferien im Kosovo
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CampingSo schön sind Ferien im Kosovo

Eine Gruppe junger Einheimischer zeigt die Schönheit ihres Landes auf Instagram und wandert dafür quer durch die Natur.

von
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Sie verstehen sich als Botschafter ihrer Heimat: Unter dem Namen Supercampers bereisen fünf junge Einheimische den Kosovo und dokumentieren ihre Erlebnisse auf Instagram. Mit ihren Bildern will die Gruppe gegen das schlechte Image des Landes ankämpfen. «Wir waren in erster Linie inspiriert von den hiesigen Naturwundern und wollten diese Vielfalt zeigen», sagen die Mitbegründer. Bei Reisen durch die USA und Europa hätten sie erst das Potenzial ihres Herkunftslandes erkannt.

Seit fünf Jahren wandern und zelten Arian, Taulant, Leorent, Adi und Kushtrim bereits durch den Kosovo. Unter anderem haben sie schon in der Rugova-Schlucht im Westen des Landes übernachtet, um dort zahlreiche Wasserfälle und Höhlen auszukundschaften. Im Gebirgsgebiet Šar Planina sind die Supercamper zum Heulen der Wölfe eingeschlafen und beim Erkunden ihrer Nachbarländer sind sie in das kristallklare Wasser des Theth-Nationalparks in Albanien gesprungen.

Die Bilder machen Lust, die Region selber zu entdecken. Tun kann man dies etwa auf dem 2013 eröffneten Fernwanderweg Peaks of the Balkans, der in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Alpenverein eingerichtet wurde. Auf 192 Kilometern führt die Route durch das Dreiländereck Albanien, Kosovo und Montenegro. Übernachtet wird in Schäferhütten und einfachen Gästehäusern.

Das EDA rät bei Reisen durch bestimmte Gebiete im Kosovo noch immer zur Vorsicht. Dies betrifft insbesondere den Norden des Landes. Es besteht auch nach wie vor ein ernst zu nehmendes Minenproblem, weswegen Personen ohne zuverlässige Kenntnisse der Situation sich konsequent an Strassen und Wege halten sollten, die klar als häufig benutzt zu erkennen sind.

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