Grow Up: So schützt du dich beim Online-Banking
Aktualisiert

Grow UpSo schützt du dich beim Online-Banking

Neue Technologien wie Gesichts- oder Fingerabdruckerkennung bergen auch immer neue Risiken beim E-Banking. Wir zeigen, wie du dich am besten schützt.

1 / 8
Online-Banking birgt noch immer grosse Gefahren. Leider kann jedes Sicherheitssystem ausgehebelt werden und die grösste Gefahr besteht nach wie vor beim Login.

Online-Banking birgt noch immer grosse Gefahren. Leider kann jedes Sicherheitssystem ausgehebelt werden und die grösste Gefahr besteht nach wie vor beim Login.

Ipopba
Nutze für dein Login unbedingt Kartenlesegerät- oder Mobile-ID-Verfahren. Diese sind laut Experten am sichersten, denn sie kommen ohne biometrische Daten aus.

Nutze für dein Login unbedingt Kartenlesegerät- oder Mobile-ID-Verfahren. Diese sind laut Experten am sichersten, denn sie kommen ohne biometrische Daten aus.

Twilightshow
Achtung: Biometrische Daten können gefährlich sein.

Achtung: Biometrische Daten können gefährlich sein.

Kaptnali

Im Zug noch schnell eine Überweisung tätigen und dann geruhsam weitersurfen. Dank modernen Technologien können wir mit dem Smartphone unsere Finanzgeschäfte tätigen und sparen immer mehr Zeit. Doch geht es den Finanzinstituten dabei nicht immer nur um die Sicherheit. Wir nehmen damit den Banken vor allem jede Menge Arbeit ab. Und sollte etwas passieren, musst du in der Regel auf die Kulanz deiner Bank hoffen.

Leider kann jedes Sicherheitssystem ausgehebelt werden. Die grösste Gefahr besteht nach wie vor beim Login, obwohl durch die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung die Sicherheit massiv erhöht werden konnte. Hier meldest du dich über zwei Kanäle an: einerseits mit Benutzer-ID und Passwort, andererseits mit einer Transaktionsnummer über einen Kartenleser, das Handy oder einen USB-Stick.

Um beim Login noch mehr Zeit einzusparen, setzen sich auch vermehrt Verfahren mit biometrischen Daten durch. Sprich: Du fährst bei deinem Smartphone über den Fingerabdruck-Sensor oder identifizierst dich über die Kamera. Aber Achtung: Biometrische Daten sind gefährlich! Ein «gestohlenes» Gesicht oder einen Fingerabdruck kann man im Ernstfall nicht ändern – ein Passwort schon.

Auf folgende Dinge solltest du beim E-Banking unbedingt achten:

• Nutze für dein Login unbedingt Kartenlesegerät- oder Mobile-ID-Verfahren (Foto-TAN oder QR-TAN). Diese sind laut Experten am sichersten, denn sie kommen ohne biometrische Daten aus.

• Führe auf deinem System regelmässige Software-Updates durch. Nur so entspricht dein Gerät den aktuellsten Sicherheitsstandards.

Logge dich nicht über Browser-Lesezeichen oder Links ein, sondern benutze jeweils die Adresszeile des Browsers.

Schliesse vor dem Login andere Webseiten, Apps oder E-Mail-Nachrichten.

• Nutze für das Login-Verfahren unbedingt dein privates Smartphone und gebe dieses unter keinen Umständen an Zweitpersonen weiter.

Gewähre den entsprechenden Apps nicht alle Zugriffsrechte. Der Standort wird beispielsweise sehr selten wirklich benötigt, also Vorsicht!

• Speichere auch sensible Daten wie Passwörter niemals auf deinem Smartphone oder Computer, denn auch dies erleichtert Betrügern die Arbeit.

(20 Minuten)

Schon Mitte 20 aber noch immer nicht wirklich im Erwachsenenleben angekommen? No need to panic! «Grow Up» beantwortet dir alles, was du spätestens mit 30 wissen musst. Seien es Fragen zur Karriere, dem Umgang mit Geld oder den Behörden: Hotel Mama war gestern.

Sende deine Frage an grow.up@20minuten.ch

Deine Meinung