Aus der Nachbarschaft: So sichert man eine Türe sicher nicht
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Aus der NachbarschaftSo sichert man eine Türe sicher nicht

Mit einer notdürftigen Sicherung der Schiebetür wurde der Lenker eines Kleintransporters von der Polizei aus dem Verkehr gezogen. Er kann nun mit einer Busse rechnen.

von
Leo Butie
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Mönchweiler (D), 07.02.2021: Wegen dieser notdürftigen Lösung zur Türsicherung kann der Lenker des Transporters mit einer Busse rechnen. Zudem wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Im Vorfeld belud er seinen Transporter derart mit Holz, so dass er die seitliche Türe nicht mehr schliessen konnte. Damit sich die Türe während der Fahrt nicht öffnet, band er ein dünnes Drahtseil um den Türgriff und die Beifahrerkopfstütze. Polizisten aus dem Landkreis Schwarzwald-Baar zogen den Mann aus dem Verkehr.

Mönchweiler (D), 07.02.2021: Wegen dieser notdürftigen Lösung zur Türsicherung kann der Lenker des Transporters mit einer Busse rechnen. Zudem wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Im Vorfeld belud er seinen Transporter derart mit Holz, so dass er die seitliche Türe nicht mehr schliessen konnte. Damit sich die Türe während der Fahrt nicht öffnet, band er ein dünnes Drahtseil um den Türgriff und die Beifahrerkopfstütze. Polizisten aus dem Landkreis Schwarzwald-Baar zogen den Mann aus dem Verkehr.

Polizei Konstanz
Leutkirch (D), 29.01.2021: Polizisten des Polizeipräsidiums Ravensburg haben am Freitagvormittag ein Fahrzeug einer Kontrolle unterzogen, das ihnen aufgefallen war. Im mehrseitigen Bericht des TÜV-Sachverständigen wurden diverse Mängel aufgelistet, wie zum Beispiel die defekte Lenkung oder die fast wirkungslosen Bremsen. Zudem war der Unterboden des Fahrzeugs derart durchgerostet, dass man es gar nicht anheben konnte. Das Auto wurde eingezogen, obwohl die vier Insassen ihre Fahrt hätten weiterführen wollen.

Leutkirch (D), 29.01.2021: Polizisten des Polizeipräsidiums Ravensburg haben am Freitagvormittag ein Fahrzeug einer Kontrolle unterzogen, das ihnen aufgefallen war. Im mehrseitigen Bericht des TÜV-Sachverständigen wurden diverse Mängel aufgelistet, wie zum Beispiel die defekte Lenkung oder die fast wirkungslosen Bremsen. Zudem war der Unterboden des Fahrzeugs derart durchgerostet, dass man es gar nicht anheben konnte. Das Auto wurde eingezogen, obwohl die vier Insassen ihre Fahrt hätten weiterführen wollen.

Wikimedia/Philipp Weigell
Hörbranz (A), 21.01.2021: Autobahnpolizeibeamte hielten am Zoll einen 38-jährigen Lenker an. Bei der Fahrzeugkontrolle fanden sie im Kofferraum eine Hundebox mit einem Hundewelpen. Der junge Hund schien sehr hungrig und durstig zu sein. Der Fahrer wurde angezeigt, da er nötige Papiere nicht vorweisen konnte und keine Fütterungs- und Tränkehinweise festgestellt werden konnten.  Der Welpe sollte nach Lustenau (A) an der Schweizer Grenze gebracht werden, stattdessen ist er jetzt in einem Tierschutzheim.

Hörbranz (A), 21.01.2021: Autobahnpolizeibeamte hielten am Zoll einen 38-jährigen Lenker an. Bei der Fahrzeugkontrolle fanden sie im Kofferraum eine Hundebox mit einem Hundewelpen. Der junge Hund schien sehr hungrig und durstig zu sein. Der Fahrer wurde angezeigt, da er nötige Papiere nicht vorweisen konnte und keine Fütterungs- und Tränkehinweise festgestellt werden konnten. Der Welpe sollte nach Lustenau (A) an der Schweizer Grenze gebracht werden, stattdessen ist er jetzt in einem Tierschutzheim.

LPD Vorarlberg

Darum gehts

  • Polizisten stoppten im Schwarzwald einen Kleintransporter mit improvisierter Ladungssicherung.

  • Der Lenker hatte den Transporter derart mit Holz beladen, dass die seitliche Türe nicht zu ging.

  • Um das Öffnen der Türe zu verhindern, nahm der Lenker einen Draht zu Hilfe.

  • Die Polizei untersagte dem Lenker die Weiterfahrt.

Der Fahrer hatte zwar gemeint, alle «Fäden in der Hand zu halten» als er seinen Kleintransporter mit Holz belud, was sich jedoch als Irrtum erwies. So heisst es am Dienstag in einem Facebook-Post der Polizei Konstanz. Das Schliessen der seitlichen Schiebetür war nämlich nicht mehr möglich. Polizisten des Reviers Villingen konnten bei der Kontrolle des Kleintransportes am Wochenende in Mönchweiler (D) deshalb leider «keinen guten Faden» an dem Fahrzeug lassen.

Um das Öffnen der Tür während der Fahrt zu verhindern, legte der Fahrer kurzerhand einen dünnen Draht von der Beifahrerkopfstütze nach aussen an den Türgriff. Dadurch konnte sich der Beifahrer nicht mehr vorschriftsmässig angurten. «Dieser Drahtseilakt ging nach hinten los», resümiert die Polizei.

Den Beamten fiel zusätzlich am Transporter auch noch ein Riss in der Windschutzscheibe auf. Sie untersagten ihm die Weiterfahrt. Der «Drahtzieher» müsse nun mit einem Bussgeld rechnen.

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