Eröffnung am Donnerstag: So sieht die Lidl-Filiale beim Fraumünster aus
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Eröffnung am DonnerstagSo sieht die Lidl-Filiale beim Fraumünster aus

Die erste City-Filiale von Lidl eröffnet am Donnerstag in der ehemaligen Fraumünsterpost. 20 Minuten konnte den Standort bereits besichtigen.

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wed/tür

Erste Impressionen der neuen Lidl-City-Filiale im Zürcher Kreis 1.

In den ehemaligen Räumen der Fraumünsterpost im Zürcher Kreis 1 eröffnet Lidl am Donnerstag seine 116. Filiale in der Schweiz – aber die erste mitten in der City. «Wir sind sehr stolz, dass wir in diesem historischen Gebäude eine spezielle Filiale umsetzen durften», sagt Tobias Eggli, Immobilienleiter Region Ost bei Lidl. Die Optik und der Auftritt seien komplett anders als bei bisherigen Lidl-Filialen. «Beim Sortiment ist aber alles gleich – das Sortiment wurde weder erweitert noch eingeschränkt», so Eggli. Über 1800 Produkte seien auf der rund 1000 Quadratmeter grossen Verkaufsfläche zu finden. Trotz der prominenten Lage werden die Produkte aber zum gewohnten Discounterpreis angeboten.

Bauchweh hatten die Lidl-Verantwortlichen beim Thema Lastwagen und Anlieferung: «Die Einfahrt in den Innenhof ist nicht erweiterbar oder vergrösserbar, daher mussten wir einen Lastwagen umbauen, der durch die Einfahrt passt», so Eggli. Künftig wolle man hier ausschliesslich auf Elektro-Lastwagen setzen.

Weitere City-Filialen sollen folgen

Laut Eggli ist die Fraumünster-Filiale erst der Anfang von Lidl-Filialen in den Schweizer Innenstädten. «Unser Ziel ist es schon länger, auch in den Stadtzentren und somit nahe bei den Kunden zu sein – es ist aber eine Herausforderung, die entsprechenden Verkaufsflächen zu finden.» Wie Lidl-Schweiz-Chef Georg Kröll am Dienstag im Interview sagte, kommen aber neue Standorte auf den Markt, weil beispielsweise die Kleiderketten stark unter Druck seien.

Als der neue Lidl-Standort bekannt wurde, waren die Reaktionen aber nicht nur positiv: «Es gab am Anfang ein paar kritische Stimmen, wo wir gleich offen auf die jeweiligen Personen zugegangen sind», sagt Eggli. Bei einigen habe der Kontakt geklappt, bei anderen hatte man weniger Erfolg. «Am Schluss des Tages sind wir jetzt aber froh und happy und haben alle zu einem Rundgang eingeladen, die sich während dieser Zeit bei uns gemeldet hatten», so Eggli.

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