VW-Skandal: So simpel ist das VW-Update
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VW-SkandalSo simpel ist das VW-Update

Momentan rüstet die Amag innerhalb von 30 Minuten Fahrzeuge des Typs VW Amarok um.

von
kün

Software-Update eines VW Amarok (Video: Camille Marlene Kündig)

Seit eineinhalb Wochen ist die Amag nun mit der Behebung der «Schummel-Software» beschäftigt. Bis heute brachten bereits 50 VW Amarok-Besitzer ihr Fahrzeug zu den Technikern des Schweizer VW-Importeurs.

Update muss gemacht werden

Als Erstes wird die fehlerhafte Software beim Pick-up-Truck VW Amarok behoben. Besitzer dieses Fahrzeugtyps können – oder besser –müssen ab jetzt auf dieses Angebot eingehen. Tatsächlich ist die Amag als Importeur verpflichtet, das Update auf allen betroffenen Fahrzeugen durchzuführen. Falls ein VW-Besitzer darauf nicht eingeht, rutscht er in die Illegalität und riskiert den Einzug des Fahrzeugausweises.

Eine schnelle Sache

Das eigentliche Update der Software dauert weniger als zehn Minuten. Mit der Vor- und Nachbereitung des Fahrzeugs, verschiedenen Tests sowie administrativen Belangen muss mit zirka 30 bis 45 Minuten gerechnet werden. Die Fahrzeughalter können vor Ort auf ihr Fahrzeug warten oder den Gratis-Abhol- und -Bringservice der Amag in Anspruch nehmen. Jedes nachgebesserte Auto wird schliesslich mit einem Kleber versehen.

«Unsere Kunden bekommen eine sehr gute technische Lösung für ihr Auto und können sich zudem auf eine schnelle Umsetzung der Massnahmen verlassen – selbstverständlich kostenlos.» sagt Morten Hannesbo, CEO Amag. Die Amag teilte weiter mit, dass gemäss Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die Verbrauchswerte, Leistungsdaten sowie die CO2- und Geräuscheemissionen nach der Umrüstung unverändert blieben.

In der Schweiz sind zwischen 170'000 und 180'000 Fahrzeuge von den Massnahmen betroffen. Ab März wird das Update auf Passat-Dieseln durchgeführt.

Sehen Sie im Video, was Ihr Auto beim Update erwartet.

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