Tricks, wie du Strom und Benzin beim Autofahren sparst

Mit einigen Tricks lässt sich der Verbrauch von Benzin und Strom drücken.

Mit einigen Tricks lässt sich der Verbrauch von Benzin und Strom drücken.

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Clevere TricksSo sparst du beim Autofahren Sprit und Strom

Angesichts der Energiekrise und der steigenden Preise stellen sich viele die Frage, wie man sparsamer Auto fahren kann. Wir haben die besten Tipps für einen geringeren Verbrauch – für Stromer und Verbrenner.

von
Fabio Simeon / A&W Verlag
Isabelle Riederer / A&W Verlag

Teure Extrakilos

Schon Sir Isaac Newton wusste: Kraft = Masse x Beschleunigung. Umso erstaunter wäre Newton wohl, sähe er bei den heutigen Spritpreisen die vielen vollgestopften Kofferräume. Denn die Extrakilos haben ihren Preis: Die Faustregel besagt, dass der durchschnittliche Verbrauch auf 100 Kilometer pro 100 Kilogramm Zusatzgewicht um 0,3 – 0,5 Liter ansteigt. Deshalb raus mit dem Ballast. 

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Hohe Geschwindigkeit – hoher Verbrauch

Mit zunehmender Geschwindigkeit steigt der Luftwiderstand – und damit der Verbrauch. Unser Tipp: Fuss vom Gas – und das sogar ganz, falls das Fahrzeug über einen Tempomaten verfügt. Das Gleiche gilt auch für Elektrofahrzeuge: Hohe Geschwindigkeiten von über 100 km/h erhöhen den Energieverbrauch beim Elektrofahrzeug deutlich. 

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Segel setzen

Moderne Elektrofahrzeuge verfügen über Rekuperationsmöglichkeiten und Segelfunktionen. Diese sollten gezielt genutzt werden. Besonders bei Bergabfahrten oder im Stop-and-Go-Verkehr kann man den Akku so wieder aufladen.

Audi

Vorglühen an der Ladestation

Heizung und Klimaanlage verbrauchen zusätzliche Energie, die aus der Antriebsbatterie bezogen wird. Hier kann es vorteilhaft sein, das Fahrzeug schon vor der Fahrt vorzuheizen oder vorzukühlen, während es an der Steckdose lädt und sich die nutzbare Reichweite deutlich weniger reduziert.

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Viel Wirbel um viel Wind

Damit ihre Fahrzeuge so windschlüpfrig wie möglich vom Band rollen, investieren Autohersteller Millionen von Franken und Arbeitsstunden für einen tieferen cw-Wert. Denn je niedriger der Strömungswiderstandskoeffizient ist, desto weniger Treibstoff wird benötigt. Kontraproduktiv sind da offene Cabrioverdecke, offene Schiebedächer und Dachboxen.

Daimler AG

Einen kühlen Kopf um jeden Preis

Bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h wird bei geöffneten Fenstern weniger Treibstoff verbraucht als bei eingeschalteter Klimaanlage. Bei höheren Geschwindigkeiten jedoch überwiegt der zusätzliche Luftwiderstand. Bei gemütlichen Fahrten ist ein offenes Seitenfenster also die günstigere Kühlvariante, bei hohem Tempo die Klimaanlage.

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Instandhaltung hilft beim Spritverbrauch

Fakt ist, ein Fahrzeug, welches nach dem Serviceplan des Herstellers gewartet wird, ist nicht nur weniger anfällig für Pannen, sondern verbraucht auch weniger Flüssiges. Denn altes Motorenöl verschlechtert die Schmiereigenschaften und damit die Effizienz des Motors.

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Mehr Luft heisst mehr Kilometer

Ein zu niedriger Reifendruck führt nicht nur zu erhöhtem Verschleiss, der grössere Rollwiderstand sorgt auch für spürbar mehr Durst an der Zapfsäule. Deshalb: Den Reifendruck regelmässig prüfen und die Reifen bis zu 0,5 bar mehr aufpumpen als angegeben.

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Extras kosten extra

Elektrische Geräte wie Radio, Navi, Steuergeräte sowie die Heizung benötigen Energie, deshalb sollte man sie nur gezielt einsetzen. Aber Achtung: Niemals darf an der Beleuchtung, den Scheibenwischern oder der Scheibenheizung und somit an der Sicherheit gespart werden.

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Kurze Strecken sorgen für lange Gesichter

Ein kalter Motor braucht am meisten Energie. Folglich zehren vor allem Kurzstrecken vom Tankinhalt. Für die Fahrt zum Bäcker wählt man also gescheiter das Fahrrad oder geht zu Fuss.

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Vorausschauen lohnt sich

Am effizientesten fährt, wer am weitesten vorausschaut. Der Schwung des Fahrzeugs sollte genutzt werden, um das Fahrzeug vor Kreuzungen, Ampeln und anderen Hindernissen frühzeitig ausrollen zu lassen. Hilfreich sind auch eine Start-Stop-Automatik und ein Eco-Modus.

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Sei lieb zu deinem Akku

Vermeide häufiges Nachladen bei noch hohem Ladezustand, denn das schwächt die Leistungsfähigkeit. Das Laden mit niedriger Leistung wirkt sich positiv auf die Lebensdauer der Batterie aus.

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