Aktualisiert 26.11.2019 13:34

Grow UpSo sparst du im Winter Energie

Vor allem in den Wintermonaten steigt der Energieverbrauch drastisch an. Wir zeigen dir, wie du die Umwelt schonst und gleichzeitig noch Geld sparst.

Mit diesen Tipps geht Energiesparen einfacher. (Video: 20 Minuten)

Rund ein Drittel des Energiekonsums in der Schweiz wird durch private Haushalte verursacht. Daher besteht vor allem in diesem Bereich dringender Handlungsbedarf. Mit diesen 10 Tipps reduzierst du deinen Konsum und leistest einen wertvollen Beitrag zur Umwelt.

1. Dreh die Heizung auf maximal 20 Grad runter. Mit einem Pullover und guten Socken bleibt es auch kuschelig warm und du sparst pro Grad C gesenkter Raumtemperatur bis zu 6 Prozent Energie.

2. Glühbirnen auswechseln. LED-Lampen gibts mittlerweile auch in den verschiedensten Farben, und du sparst bei der Beleuchtung bis zu 80 Prozent Strom.

3. Duschen statt baden. Ein heisses Bad ist vor allem während den kalten Tagen eine willkommene Aufwärmung. Mit einer warmen Dusche sparst du allerdings über 50 Prozent Wasser und Energie! Versuche hier auch, die Temperatur während jedem Duschgang laufend etwas runterzudrehen.

4. Stoss- anstatt kipplüften. So durchlüftest du einerseits die Räume effizienter, andererseits ist auch hier der Energiegewinn mit 15 Prozent immens.

5. Ladegeräte immer aus der Steckdose ziehen, denn diese verbrauchen auch Strom, wenn kein Gerät angeschlossen ist. Wenn dir das zu mühsam ist, schalte einen Verteiler mit Kippschalter dazwischen.

6. Kaufe unbedingt energieeffiziente Geräte. Luftbefeuchter, Heizlüfter oder Aquarien sind richtige Stromfresser.

7. Der Standby-Modus ist unnötig! Schalte deine Geräte ganz aus, die wenigen Sekunden Zeitgewinn verursachen schnell mal 100 Franken Mehrkosten pro Jahr!

8. Achte auch beim Kochen auf den Energieverlust. Koche immer mit Deckel und ersetze Kochgeschirr mit unebenem Boden.

9. Erhitze kleinere Mengen Wasser mit dem Wasserkocher und taue tiefgefrorene Ware im Kühlschrank auf.

10. Wasche deine Kleider bei möglichst tiefen Temperaturen und verwende entsprechendes Waschmittel. 90-Grad-Wäschen sind in einem Haushalt selten wirklich nötig. Auch solltest du die Wäsche am besten an der Luft trocknen lassen, da ein Tumbler Unmengen an Energie verschleudert.

Versuche allgemein, weniger Elektronikgeräte zu verwenden. Im Zeitalter von E-Scootern und kabellosen Kopfhörern wird es zunehmend wichtiger, dass du dir bewusst wirst, wie viel Energie du täglich verbrauchst. Überlege dir daher auch beim Kauf von neuen Geräten, ob du auch auf diese verzichten könntest. Und bist du mal ein Wochenende weg, dreh auf jeden Fall die Heizung runter. Eine leer stehende Wohnung muss nicht geheizt werden. So sparst du wiederum Geld und leistest einen wertvollen Beitrag zur Umwelt.

(20 Minuten)

Schon Mitte 20 aber noch immer nicht wirklich im Erwachsenenleben angekommen? No need to panic! «Grow Up» beantwortet dir alles, was du spätestens mit 30 wissen musst. Seien es Fragen zur Karriere, dem Umgang mit Geld oder den Behörden: Hotel Mama war gestern.

Sende deine Frage an grow.up@20minuten.ch

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