Aktualisiert 21.03.2011 18:22

FrühjahrsmüdigkeitSo starten Sie fit in den Frühling

Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, während der körpereigene Rhythmus nur schwer in die Gänge kommt. Diese Tipps machen Sie schnell fit und munter.

von
rre

Die Vögel zwitschern, die Blumen blühen und wir fühlen uns – dem Frühlingserwachen zum Trotz – schlapp. Statt sich über die frühe Morgensonne zu freuen, würden wir lieber noch zwei, drei Stündchen länger schlafen. Diagnose: Frühjahrsmüdigkeit!

Was die Frühjahrsmüdigkeit auslöst, konnte bislang nicht vollumfänglich geklärt werden. Für Mediziner der Landesärztekammer im deutschen Bundesland Hessen sind vor allem drei Faktoren an der einsetzenden Antriebslosigkeit im Frühling verantwortlich: Unsere Hormone, die Helligkeit und der Stoffwechsel.

Kampf der Hormone

Während der Wintermonate sind die Tage kürzer – wir bekommen deutlich weniger Licht. Dadurch wird die Produktion des Schlafhormons Melatonin angekurbelt. Das sorgt zwar für einen erholsamen Schlaf, macht uns tagsüber aber müde und behäbig. Werden die Tage länger, nimmt die Netzhaut der Augen wieder vermehrt Licht auf. Der Körper goutiert das mit der Bildung des Gute-Laune-Botenstoffs Serotonin. Er macht uns wach und fit.

In der Übergangsphase von Winter auf Frühling und dem Wechsel zwischen kalten und warmen Wetterperioden, kann sich das Serotonin noch nicht so richtig behaupten. Bis das Serotonin das Regime übernimmt, zwingt uns das Melatonin weiterhin aufs Sofa.

Sonne: verzieh dich!

Es werde also Licht! Doch die Erleuchtung hat auch Tücken – insbesondere, wenn sie uns am frühen Morgen überrascht: Die Sonne weckt uns jetzt zeitiger als gewohnt. Es entsteht ein Schlafdefizit, das der Körper nur schwer verkraften kann.

Frühlingsgefühle wollen sich auch bei unserem Stoffwechsel nicht so recht einstellen. Wenig verwunderlich, denn gerade im Winter neigen wir eher dazu, fettreich und ungesund zu essen. Abgesehen davon, dass wir mit den überflüssigen Pfunden keine gute Figur machen: die Lebensweise der vergangenen Monate macht uns träge und lustlos. Die Verdauung ist mit dem, was sie über die Wintermonate zu verwerten hatte, überfordert.

Was Sie tun können um dem Dreigestirn der Antriebslosigkeit kontra zu geben, zeigt die Bildstrecke oben.

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