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So trotzen Sie dem Dauerregen

Das schlechte Wetter im Juli schlägt vielen auf die Nerven. Wenn Sie sich bedrückt und müde fühlen, sollten Sie unsere Tipps beherzigen.

Das Wetter hat tatsächlich einen Einfluss auf die Gesundheit: Eine deutsche Studie schätzt, dass rund ein Drittel der Bevölkerung wetterfühlig ist. Dabei sind Frauen offenbar stärker betroffen als Männer, Ältere mehr als Jüngere und - kaum verwunderlich - Kranke häufiger als Gesunde.

Psychische Beschwerden, aber keine SAD

Viele Leute leiden jedoch eher seelisch unter den Unbillen des Wetters. Bekannt ist die so genannte «Winterdepression», die saisonal abhängige Depression (SAD). Sie tritt aber ausschliesslich zwischen Herbst und Frühjahr auf, wenn die Tage kürzer, dunkler und kälter sind, wie Professor Daniel Hell, Klinischer Direktor an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, 20minuten.ch auf Anfrage erklärt. Die Klinik verzeichnet denn auch keine Zunahme von depressiven Erkrankungen in den letzten Tagen.

«Dafür braucht es ohnehin mehr Zeit», sagt Professor Hell, «für die Diagnose einer Depression sind mindestens vierzehn Tage nötig.»

Gegenmassnahmen

Gleichwohl kann das schlechte Wetter Gefühle von Niedergeschlagenheit auslösen. Das können Sie dagegen unternehmen:

Sorgen Sie für ausreichende körperliche Aktivität. Gehen Sie trotz Regen joggen.

Schlafen Sie lang genug.

Essen Sie gesund.

Gehen Sie in die Sauna.

Leisten Sie sich mal wieder eine Massage.

Buchen Sie Ferien in einem südlichen Land.

Wenn das nicht geht: Gehen Sie ins Kino und sehen Sie sich «Pirates of the Caribbean» an.

Und überhaupt: Warten Sie einfach aufs Wochenende - dann soll es 30 Grad warm werden...

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