Aktualisiert 31.03.2020 15:31

Andreas Meyers Abgang

So verabschiedet sich der SBB-Chef

Nach 13 Jahren verlässt Andreas Meyer (58) das grösste Bahnunternehmen der Schweiz. Mit einem Abschiedsmail, lässt der CEO die letzten Jahre Revue passieren.

von
jil
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Nach 13 Jahren verlässt der SBB-Chef...

Nach 13 Jahren verlässt der SBB-Chef...

Keystone/Keystone
...das grösste Bahnunternehmen der Schweiz.

...das grösste Bahnunternehmen der Schweiz.

Keystone/Keystone
«Als CEO durfte ich das grösste nationale Bahnunternehmen führen, den öffentlichen Verkehr in der Schweiz mitgestalten...

«Als CEO durfte ich das grösste nationale Bahnunternehmen führen, den öffentlichen Verkehr in der Schweiz mitgestalten...

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«Als CEO durfte ich das grösste nationale Bahnunternehmen führen, den öffentlichen Verkehr in der Schweiz mitgestalten und für die Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz und ihrer Regionen arbeiten. Nun verabschiede ich mich heute auf diesem Weg von Ihnen.» Mit diesen Worten beginnt Andreas Meyer sein Abschiedsmail. Wegen der aktuellen Situation, sei es leider nicht möglich, seine Worte persönlich an die Empfänger zu richten.

Die aktuelle Situation sei ausserordentlich und würde allen privat und beruflich noch viel abverlangen. «Persönlich ist es für mich nicht leicht, aus dem Zug, der in eine tiefe Krise fährt, auszusteigen», so Meyer. Aber die Weichen seien gut gestellt. «Für die Zukunft bin ich zuversichtlich», schreibt er weiter. Die SBB habe ein gesundes Fundament und viele Innovationen seien in Arbeit.

«Es war mir eine Ehre und Freude, für die SBB und die Schweiz zu arbeiten», so der 58-Jährige. Ihm sei es wichtig gewesen, die Bahn als Rückgrat der öffentlichen Mobilität in der Schweiz voranzubringen und gleichzeitig an der Zukunft zu arbeiten. Als Beispiele nennt Meyer attraktive Angebote für Kunden, kombinierte Mobilität und «wenn möglich sinkende Preise anstelle jährlicher Preiserhöhungen». Letzteres sei ein Traum, der zumindest teilweise Realität geworden wäre, sagt der abtretende SBB-Chef.

Er danke allen herzlich für die Zusammenarbeit und wünsche alles Gute. «Und vor allem, dass Sie und Ihre Familien gesund bleiben.» Er freue sich auf die Zeit nach Corona, beendet er seinSchreiben: «Wenn wir uns wieder die Hand geben, auf die Schultern klopfen und unsere Liebsten umarmen können.»

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