Schutz vor Lärm: So verbringt Ihr Haustier eine ruhige Silvesternacht
Aktualisiert

Schutz vor LärmSo verbringt Ihr Haustier eine ruhige Silvesternacht

Die Böllerei zum Jahreswechsel setzt viele Haustiere unter Stress. Hier einige Tipps, um Hund, Katze und Co. vor einer «Silvesterneurose» zu schützen.

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Viele Haustiere leiden an Silvester unter dem Lärm der Feuerwerke und Böller.

Viele Haustiere leiden an Silvester unter dem Lärm der Feuerwerke und Böller.

Keystone/Roland Weihrauch/DPA
Dies, weil Tiere besonders sensibel auf Geräusch  reagieren.

Dies, weil Tiere besonders sensibel auf Geräusch reagieren.

Keystone/Ennio Leanza
Der plötzlich auftretende, ungewohnte Lärm versetzt sie in Angst und Schrecken. Es kann zu Gehörschäden kommen. Nicht selten landen zudem Haustiere in dieser Zeit mit Brand- und Augenverletzungen in den tierärztlichen Notdiensten.

Der plötzlich auftretende, ungewohnte Lärm versetzt sie in Angst und Schrecken. Es kann zu Gehörschäden kommen. Nicht selten landen zudem Haustiere in dieser Zeit mit Brand- und Augenverletzungen in den tierärztlichen Notdiensten.

AP/Reed Saxon

1. Rückzugsmöglichkeiten schaffen

Der Deutsche Tierschutzbund rät Frauchen oder Herrchen etwa, knallerfreie Zonen einzurichten. Denn Tiere reagieren besonders sensibel auf Geräusche. Der plötzlich auftretende, ungewohnte Lärm in der Silvesternacht – und häufig auch schon in den Stunden zuvor – versetzt sie in Angst und Schrecken. Es kann zu Gehörschäden kommen. Nicht selten landen zudem Haustiere in dieser Zeit mit Brand- und Augenverletzungen in den tierärztlichen Notdiensten.

Fenster, Türen und möglichst auch die Rollos in der Wohnung sollten in der Silvesternacht geschlossen sein, damit der Lärm und die Lichtblitze möglichst gedämpft werden. Halter von Kleintieren und Vögeln sollten Gehege und Volieren in einem möglichst ruhigen Raum und mit einiger Entfernung zum Fenster unterbringen und sie mit einem Tuch abdecken. Aussengehege sollten abgeschirmt und gegen Feuerwerkskörper gesichert sein

2. Vorsicht vor verfrühten Krachern

Tierhalter sollten bereits einige Tage vor Silvester Hunde in bewohnten Gebieten nur noch angeleint ausführen, denn verfrühte Kracher könnten sie in panischem Schrecken davonlaufen lassen. Unfälle, verursacht durch das verstörte Tier, sind oft die Folge.

3. Lärm kann auf den Magen schlagen

Auch bei Vierbeinern kann Angst auf den Magen schlagen oder Überreaktionen auslösen. Konsequente Nahrungsverweigerung, Durchfall, heftiges Zittern oder unaufhörliches Jaulen sind typische Anzeichen. Wer diese «Silvesterneurose» bei seinem Hund schon einmal beobachtet hat, sollte ihn einige Tage vor dem Jahreswechsel einem Tierarzt vorstellen. Dieser kann Beruhigungstabletten oder -tropfen verordnen, die die Folgen solcher Angstzustände mildern. Oft hilft es aber schon, wenn ein vertrauter Mensch am Silvesterabend bei dem Tier bleibt.

4. Rücksicht auf Wildtiere und Bauernhoftiere

Nicht nur für Haustiere, auch für Wildtiere in Wald und Flur und auf Bauernhöfen ist der Krach in der Silvesternacht ein Stressfaktor. Bei Pferden auf der Weide etwa besteht die Gefahr, dass sie in Panik geraten und ausbrechen. Deshalb rät der Deutsche Tierschutzbund, am Waldrand, in Waldlichtungen oder Parkanlagen in der Nähe von Höfen ebenfalls auf Feuerwerk zu verzichten. ( /sda)

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