23.10.2020 18:10

Illegale MachenschaftenSo verdienen Betrüger mit «Fortnite» Geld

Mit «Fortnite» kann man nicht nur als E-Sportler oder Content Creator Geld verdienen. Längst haben auch Betrüger Wege gefunden, durch das Spiel grosse Summen zu erbeuten.

von
Joshua Cruiser
1 / 7
Mit jedem Erfolg eines Videospiels lohnt es sich auch für Betrüger, durch gewisse Tricks an Geld zu kommen.

Mit jedem Erfolg eines Videospiels lohnt es sich auch für Betrüger, durch gewisse Tricks an Geld zu kommen.

Die Skins sind eher teuer, junge Spieler können mit dem Taschengeld nicht alle Outfits kaufen, die sie möchten.

Die Skins sind eher teuer, junge Spieler können mit dem Taschengeld nicht alle Outfits kaufen, die sie möchten.

Auf den sozialen Medien gibt es viele Seiten, oder Tricks, die einem eben diese Outfits versprechen. Leider ist keiner davon wahr.

Auf den sozialen Medien gibt es viele Seiten, oder Tricks, die einem eben diese Outfits versprechen. Leider ist keiner davon wahr.

Die verlockenden Worte «free to play» hat wohl so manchen Spieler zu «Fortnite» gezogen. Obwohl der beliebte Battle-Royale-Teil des Games komplett kostenlos gespielt werden kann, gibt es sogenannte «Mikrotransaktionen» im Spiel. So ganz «mikro» sind diese Verkäufe allerdings nicht, denn es werden Pakete für bis zu 75 Franken angeboten. Die darin enthaltenen 13’500 vBucks – so heisst die Spielwährung – können schnell wieder weg sein, da man für manche Outfits rund 2000 dieser vBucks zahlt.

Wer diese Preise sieht, fragt sich bestimmt, ob es nicht einen anderen Weg gibt, an die Skins zu kommen. Den gibt es tatsächlich: indem man gebrauchte oder gehackte Accounts kauft und mit ihnen spielt.

Illegale Webseiten

Ausserdem versprechen einige zweifelhafte Webseiten, die begehrten vBucks kostenlos zu generieren. Dieser Prozess ist aber weder legal noch funktioniert er. Tatsächlich wird versucht, an die Handynummer oder die Kreditkartendaten des Benutzers zu kommen, um ihm ein teures Abonnement oder SMS-Zahlungen zu verpassen.

Auf diese Weise verdiente eine Gruppe Betrüger laut Similar Web allein in einem Monat mehr als 90’000 US-Dollar. Manchmal wird man auch aufgefordert, Account-Name und Passwort einzugeben. Nach dem Eintippen wird das Passwort des Fortnite-Kontos innert Sekunden gewechselt – man verliert den Zugriff auf den Account, der dann höchstwahrscheinlich verkauft wird. Links zu solchen Seiten tauchen oft unter Youtube-Videos auf, die gratis «Fortnite»-Outfits versprechen. Auch über Google findet man Dutzende Ergebnisse unter Begriffen wie «Fortnite vBucks Generator».

Auch Gefahr durch Apps

Da Epic Games entschieden hat, ihr Spiel nicht im Google Playstore anzubieten, findet man dort haufenweise «Fortnite»-Imitationen. Diese tarnen sich mit Schrift und Layout des Multiplayer-Shooters und können ebenfalls Kreditkarteninfos oder «Fortnite»-Accountdaten verlangen. Teilweise kann auch Malware auf das Gerät geladen werden. Also Vorsicht: «Fortnite» nur von Epic Games offizieller Seite herunterladen!

Über die Autoren

Joshua Cruiser (16) und nicik_01* (18) springen bei «Fortnite» regelmässig aus dem Battle-Bus. Für 20 Minuten schreiben sie über das Spiel.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.
5 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen

Anubisxtreme

24.10.2020, 05:41

Es würde weit intressantere Games geben als immer nur Fortnite. Zeigt doch mal ein anderes Battle Royal Spiel wie Population One

Darum liebe ich

23.10.2020, 19:34

Alte Games. Ohne Online Gedöns und ohne Mitspieler

Gamer

23.10.2020, 19:34

Das Bild ist von Sea of Thieves und nicht Fortnite