Tiktok-Kämpfer Renzo lehrt dich Selbstverteidigung

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St. GallenRenzo (27) zeigt, wie Selbstverteidigung geht

Kung-Fu, philippinisches Boxen oder Mixed Martial Arts. Der 27-jährige Johnvil G. bringt seinen Schülerinnen und Schülern in seiner Kampfschule in St. Gallen alles bei. 

von
Ammar Jusufi
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Johnvil G., auch als «Renzo» bekannt, hat seine eigene Kampfschule in St. Gallen.

Johnvil G., auch als «Renzo» bekannt, hat seine eigene Kampfschule in St. Gallen.

Instagram/renzorage 
Er teilt seine Begeisterung für die Kampfkunst auch auf seinen Social-Media-Kanälen. 

Er teilt seine Begeisterung für die Kampfkunst auch auf seinen Social-Media-Kanälen. 

Instagram/renzorage
Manche seiner Videos erhalten über eine Million Aufrufe. 

Manche seiner Videos erhalten über eine Million Aufrufe. 

Instagram/renzorage

Darum gehts

  • Johnvil G. «Renzo» (27) ist auf Social Media eine Berühmtheit. 

  • Mit Kampfkünsten und Tutorials unterhält der 27-Jährige beinahe 300’000 Abonnenten.

  • Mittlerweile führt er auch eine etablierte Kampfschule in St. Gallen. 

  • Er möchte damit vor allem Frauen für die Kampfkunstszene begeistern, weil die Kampfsportarten vor allem männerdominiert sind. 

Auf Instagram knapp 300’000 Follower und auf Tiktok um die 800’000 Abonnenten zählt Johnvil G. «Renzo» (27) mittlerweile. Der Ostschweizer betreibt schon lange Kampfsport und ist begeistert von der Welt der Kampfkünste und teilt die Begeisterung mit seinen Followern. Auf seinem Kanal «renzorage» unterhält der 27-Jährige mit Kampfkunst, Tutorials oder Kampfbiografien. Teilweise erhalten seine Videos über eine Million Aufrufe. Von Kung-Fu über philippinisches Boxen bis hin zu Nogi ist alles dabei.

Vor zwei Jahren entdeckten zwei Freundinnen des 27-Jährigen ebenfalls ihre Begeisterung für den Kampfsport. Also entschied sich Renzo dazu, die beiden zu trainieren. «Wir waren zuerst zu dritt und ich brachte ihnen das bei, was ich gelernt habe», sagt der Ostschweizer. Da merkte er, dass ihm das Unterrichten Spass macht. Deshalb entschied er sich, eine richtige Kampfschule zu eröffnen.

Renzos Kampfschule in St. Gallen

«Am Anfang wollte ich vor allem, dass auch Frauen die Möglichkeit haben, in die Kampfkunstszene einzusteigen», so Renzo. Die Kampfsportarten seien von Männern dominiert und manche Frauen würden sich deshalb gar nicht trauen, damit anzufangen. «Es geht neben der Selbstverteidigung auch um die Kultur und die Tradition hinter den verschiedenen Kampfkünsten», sagt der 27-Jährige.

In St. Gallen führt der Ostschweizer seit letztem Jahr seine Kampfschule, in der fast täglich trainiert wird. Interessierte können in einem Abo-System Mitglied werden und die Trainings besuchen. Einen bestimmten festgelegten Kampfstil gibt es nicht. «Mir ist wichtig, dass es so vielfältig wie nur möglich ist. Ich erzähle auch etwas über die Geschichte und Kultur des jeweiligen Kampfstils», sagt Renzo. Im Video folgt ein kleiner Einblick in die Kampfschule:

Ein Einblick in Johnnys Kampfschule. 

20min/Ammar Jusufi

In der Kampfszene ein bekanntes Gesicht

Die vielen Fans, die Renzo auf seinen Social-Media-Kanälen erreicht, motivieren ihn zusätzlich. «Ich mache die Videos aber nicht dafür, sondern weil es mir Spass macht», so der 27-Jährige. In der Theorie könnte der Ostschweizer bereits von Einnahmen durch Werbedeals leben. «Ich gehe aber auf die meisten Produktplatzierungen nicht ein, weil ich nicht etwas platzieren möchte, wohinter ich nicht stehen kann», sagt er.

Die Grösse seiner Social-Media-Kanäle bringt viele Vorteile mit sich. «Man kann auch Kontakte knüpfen, wodurch in Zukunft vielleicht neue Chancen entstehen können», sagt Renzo. Ihm ist es wichtig, dass er Menschen mit seinem Content unterhalten kann. In der Kampfszene ist sein Gesicht bereits bekannt und es folgen ihm auch einige Schauspieler. «Es sind noch viele Dinge ihn Planung, aber da will ich nicht zu viel verraten», so der 27-Jährige.

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