Reich dank Erfolg: So viel kann Tom Lüthi kassieren
Aktualisiert

Reich dank ErfolgSo viel kann Tom Lüthi kassieren

Der sportliche Höhenflug zahlt sich für Töffstar Tom Lüthi (24) auch finanziell aus - allerdings muss er für den grossen Gewinn bis zum Saisonende vorne mitfahren.

von
Klaus Zaugg
Barcelona
Mit dem Erfolg steigen auch die Einnahmen bei Lüthi.

Mit dem Erfolg steigen auch die Einnahmen bei Lüthi.

Wenn er weiterhin so stark fährt, wird Lüthi Ende Saison mehr als 300 000 Franken auf dem Bankkonto haben. Der Berner ist in der Moto2-WM erstmals in seiner Karriere dreimal hintereinander aufs Podest gefahren. Dies ist ihm selbst in der Weltmeistersaison 2005 nicht gelungen. Mit dieser Konstanz ist er ein ganz heisser Anwärter auf den Moto2-WM-Titel. Er liegt nur noch 17 Punkte hinter WM-Leader Toni Elias.

Auch neben der Piste läuft es bestens. Sein Manager Daniel M. Epp hatte ja bereits entschieden, dass Tom 2011 erneut die Moto2-WM bestreiten und nicht in die Königsklasse MotoGP aufsteigen wird. Nun hat Epp auch die Finanzierung gesichert. «Ich bin noch daran, ein paar Dinge zu optimieren - aber nun steht fest, dass wir mit dem gleichen Team und gleichen Voraussetzungen auch 2011 die Moto2-WM fahren können.»

Mit den guten Klassierungen (bisher 7., 3., 19., 4., 2., 3. und 2.) klingelt bei Lüthi auch die Kasse. Wenn es so weitergeht, wird er am Ende der Saison erstmals über 300 000 Franken verdienen, mehr als in der Weltmeistersaison 2005.

Prämien erst ab Rang 6

Nach den enttäuschenden drei 250er-Jahren (WM-8. 2007, WM-11. 2008, WM-7. 2009) hat Epp das Einkommen seines Schützlings neu strukturiert. «Nur noch 60 Prozent sind noch fix, die restlichen 40 Prozent Prämien», verrät Epp 20 Minuten Online. «Prämien gibt es erst ab Platz sechs mit Extras für Podestplätze und Siege. Wir sind schon so lange dabei, dass ich keinen Grund sehe, warum es für einen siebten Platz noch eine Prämie geben sollte.»

«Hungerlöhne sind bei Tom vorbei»

Die Frage von 20 Minuten Online an Epp: Wieviel wird Tom Lüthi am Ende der Saison auf dem Konto haben, wenn er so weitermacht? «Über Geld reden wir nicht», wehrt er zwar zuerst ab, gesteht dann aber: «Es werden wohl klar weniger als 500 000 Franken sein.» Aber schon sechsstellig? «Ja natürlich, die Zeiten der Hungerlöhne sind bei Tom vorbei.» Schliesslich und endlich sagt Epp nichts gegen die Einschätzung von 20 Minuten Online, dass es Ende Saison über 300 000 Franken sein werden.

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