Broadpoint Amtech: So viel kostet Apple das iPad
Aktualisiert

Broadpoint AmtechSo viel kostet Apple das iPad

Der neue Goldesel im Stall: Apples Kosten für das günstigste iPad, welches für 499 US-Dollar in den Handel kommen wird, belaufen sich auf 290.50 US-Dollar.

von
mbu
Studie von Broadpoint Amtech: Im Schnitt verdient Apple an jedem iPad rund 50 Prozent des Verkaufspreises.

Studie von Broadpoint Amtech: Im Schnitt verdient Apple an jedem iPad rund 50 Prozent des Verkaufspreises.

Brian Marshall, Analyst der US-Investment-Bank BroadPoint AmTech, hat berechnet, wie hoch die Gewinnmarge des iPads ist. Laut seinen Berechnungen verdient Apple mit jedem verkauften Gerät zwischen 208 und 446 US-Dollar. Je teurer das Gerät ist, desto grösser fällt der Gewinn aus. Dabei sollen sich die reinen Herstellungskosten für das günstigste Modell auf 270 US-Dollar belaufen. Hinzu kommen im Schnitt 20 US-Dollar Wartungskosten, die während der Garantiezeit anfallen. Die mit Abstand teuerste Komponente sei der 9,7-Zoll-Touchscreen, der in der Studie mit rund 100 US-Dollar beziffert wurde. Das günstigste 3G-Modell, mit welchem auch übers Mobilfunknetz im Internet gesurft werden kann, kommt für 629 US-Dollar in den Handel. Hier sollen sich die Herstellungskosten auf 306.50 US-Dollar belaufen.

Über alle Modelle hinweggesehen bleibe bei Apple im Schnitt rund 50 Prozent des Verkaufspreises liegen, so Marshall. Der Analyst prophezeit dem iPad eine rosige Zukunft und geht davon aus, dass bis Ende 2010 weltweit sieben Millionen Stück verkauft werden. Durch die zusätzlichen Geräte dürfte auch der Umsatz im App Store weiter in die Höhe schiessen. An jeder angebotenen App sichert sich Apple 30 Prozent des Verkaufspreises.

Bei solch attraktiven Aussichten bleibt auch die Konkurrenz nicht untätig. So präsentierte Microsoft CEO Steve Ballmer anfangs Januar an der CES drei Tablet-PCs, die er als Slate-PCs bezeichnete. Einer sei von Archos, einer von Pegatron und einer von Hewlett-Packard (20 Minuten Online berichtete). Zur Verfügbarkeit sagte er nur, dass die Rechner noch 2010 in den Handel kommen sollen. Auch von Google wird erwartet, dass sie nach dem Eintritt ins Smartphone-Geschäft auch im Tablet-Markt Fuss fassen wollen. Ein Google-Mitarbeiter veröffentlichte schon mal Fotos, die zeigen, wie der hauseigene Tablet aussehen könnte.

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