Aktualisiert 17.07.2018 13:56

Surfen im Flugzeug

So viel kostet WLAN an Bord der Airlines

Von gratis bis teuer: Airlines verlangen unterschiedliche Tarife fürs WLAN während des Flugs. Langsam ist das Netz aber fast überall.

von
vb
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Passagiere, die auch während des Flugs weitersurfen wollen, können bei vielen Airlines mittlerweile WLAN an Bord nutzen. Gratis ist das aber nicht. In der folgenden Bildstrecke sehen sehen Sie die Preise bei verschiedenen Fluggesellschaften.

Passagiere, die auch während des Flugs weitersurfen wollen, können bei vielen Airlines mittlerweile WLAN an Bord nutzen. Gratis ist das aber nicht. In der folgenden Bildstrecke sehen sehen Sie die Preise bei verschiedenen Fluggesellschaften.

iStock
Bei der Swiss gibts WLAN in der Boeing 777-300ER (Bild) und im Airbus A330-300.

Bei der Swiss gibts WLAN in der Boeing 777-300ER (Bild) und im Airbus A330-300.

Keystone/Christian Merz
20 MB kosten bei der Swiss 9 Franken, 50 MB 19 Franken, 120 MB 39 Franken und 220 MB 59 Franken (Quelle: Website Swiss)

20 MB kosten bei der Swiss 9 Franken, 50 MB 19 Franken, 120 MB 39 Franken und 220 MB 59 Franken (Quelle: Website Swiss)

Keystone/Salvatore di Nolfi

E-Mails checken, Whatsapp-Nachrichten verschicken, Fotos auf Instagram posten: Das ist mittlerweile auf vielen Flügen möglich. Viele Airlines bieten WLAN an Bord – allerdings zu unterschiedlichen Tarifen.

Bei gewissen Fluggesellschaften gibts eine Verbindung bereits gratis, etwa bei British Airways (1 Stunde) oder Emirates (Datenpaket von 20 MB). Auch bei Eurowings können die Passagiere auf der Langstrecke während zehn Minuten gratis surfen. Alles, was darüber hinausgeht, muss der Passagier aber bezahlen.

Wie viel die einzelnen Fluggesellschaften fürs WLAN verlangen, sehen Sie in der Bildstrecke.

Der Vergleichsdienst Verivox hat die Preise fürs WLAN im Flugzeug untersucht. «Insgesamt ist der Markt noch sehr unübersichtlich – ein bisschen wie beim mobilen Internet in der Anfangszeit», sagt Christoph Biveroni, Country Manager von Verivox. Die Tarife müssten auf den Websites der Airlines richtiggehend gesucht werden – «und manchmal erfahren die Passagiere die Preise erst an Bord», so Biveroni.

Sobald sich WLAN im Flugzeug noch weiter etabliert hat, erwartet Verivox übersichtlichere Tarife. Heute berechnen die Airlines den Preis noch nach unterschiedlichen Kriterien: Die einen nehmen das benutzte Datenvolumen als Grundlage, während andere je nach Geschwindigkeit der Verbindung mehr oder weniger Geld verlangen.

Geschwindigkeit noch zu tief

Gerade die Geschwindigkeit lasse bei vielen Fluggesellschaft noch zu wünschen übrig, sagt Biveroni. Momentan müsse sich der Fluggast noch einschränken bei der Nutzung: «E-Mails ohne grosse Anhänge sollten meist geladen werden können, aber Netflix-Streamen zum Beispiel ist abhängig vom gebuchten Paket und der Zahl der anderen ‹Onliner› im Flugzeug.»

Die Speed-Lücke zum mobilen Internet am Boden sei jedoch ziemlich gross – und es dürfte noch eine ganze Weile dauern, bis sie geschlossen werde.

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