Aktualisiert 25.05.2010 19:09

Prämienregelung

So viel verdient die Nati an der WM

Am ersten Tag des WM-Trainingslagers in Crans-Montana lässt der Schweizerische Fussballverband die Katze aus dem Sack und veröffentlicht die Prämienregelung.

von
Reto Fehr, Crans-Montana

«Wir bezahlen den Erfolg, und nur den Erfolg», erklärt Peter Stadelmann, der Delegierte der Nationalmannschaft an der Pressekonferenz in Crans-Montana. Das bedeutet: Der SFV zahlt weder Startgelder, noch Antrittsprämien. Es werden nur gewonnene Punkte honoriert. 10 000 Franken brutto erhält jeder eingesetzte Spieler pro Zähler. Insgesamt könnten die Kicker als nach der Vorrunde 90 000 Franken garniert haben.

Qualifiziert sich die Equipe fürs Achtelfinal lässt der Verband nochmals 45 000 Dollar brutto springen. Ein Akteur der beispielsweise in jedem der drei Gruppenspiele nur eine Minute eingesetzt wird, erhält 100 Prozent der Gelder. Spieler die nicht auf dem Feld stehen bei den jeweiligen Erfolgen erhalten 50 Prozent der Prämien. «Die Spieler müssen etwas für die Prämien tun, unsere drei Gruppengegner sind nicht aus Pappe», erklärt Stadelmann.

Alex Frei handelte Prämien aus

«Weitere Qualifikationen sind zwar besprochen und verhandelt. Über diese Prämien informieren wir zu gegebener Zeit», ergänzt Stadelmann. Er hat die Gelder mit Captain Alex Frei ausgehandelt. Die Gespräche seien effizient und in angenehmer Atmosphäre verlaufen. Dass die Prämien schon am ersten Tag bekannt gegeben wurde, war auch ein Wunsch von Trainer Ottmar Hitzfeld. So könne man sich jetzt auf das sportliche konzentrieren.

Und was halten die Spieler von der Prämienregelung? «Wir fahren nicht der Prämien wegen nach Südafrika», so Gelson Fernandes. Recht hat er.

Die Schweizer Nati traf kurz nach dem Mittag in Crans-Montana ein und absolvierte am Abend ein erstes Training. Am Mittwoch geht es dann mit zwei Trainingseinheiten und der Pressekonferenz weiter (live auf 20 Minuten Online).

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