Zertifikatspflicht – Kanton Zürich zieht erste Bilanz
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Erste Bilanz nach vier TagenZwei Personen wurden seit der Zertifikatspflicht in Zürich gebüsst

Seit Montag gilt die ausgeweitete Zertifikatspflicht in Innenräumen. Der Kanton Zürich hat am Donnerstag eine erste Bilanz gezogen.

von
Monira Djurdjevic
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Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Mario Fehr zog am Donnerstag eine erste Bilanz.

Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Mario Fehr zog am Donnerstag eine erste Bilanz.

20min/Marco Zangger
Laut einer Mitteilung wurden insgesamt 598 Betriebe kontrolliert.

Laut einer Mitteilung wurden insgesamt 598 Betriebe kontrolliert.

Tamedia/Urs Jaudas
Daraus resultierten drei Verzeigungen an ein Statthalteramt und zwei Ordnungsbussen für Gäste.

Daraus resultierten drei Verzeigungen an ein Statthalteramt und zwei Ordnungsbussen für Gäste.

20min/Marco Zangger

Darum gehts

  • Seit Montag brauchen über 16-Jährige für den Zutritt zu Restaurants, Fitnesscenter sowie Freizeiteinrichtungen aller Art ein Zertifikat (geimpft, genesen oder getestet).

  • Der Kanton Zürich hat am Donnerstag zusammen mit der Stadt Winterthur eine erste Bilanz gezogen.

Der Bundesrat hat letzte Woche entschieden: In Innenräumen gilt neu eine ausgeweitete Zertifikatspflicht. Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Mario Fehr zog am Donnerstag zusammen mit Stadträtin Katrin Cometta, Vorsteherin des Departements Sicherheit und Umwelt der Stadt Winterthur, eine erste Bilanz.

Insgesamt wurden 598 Betriebe kontrolliert. Daraus resultierten drei Verzeigungen an ein Statthalteramt und zwei Ordnungsbussen für Gäste. «Die Menschen zeigen ein grosses Verständnis für die Massnahmen. Sie begegneten uns bei den Kontrollen freundlich», sagte Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Mario Fehr am Donnerstag vor den Medien. Kontrolliert wurden vor allem Betriebe aus dem Gastgewerbe sowie Sport-, Kultur- und Freizeitbetriebe.

Über 43’500 Schutzkonzepte überprüft

Wie es in einer Mitteilung heisst, setzt der Kanton Zürich seit Beginn der Pandemie auf einen verhältnismässigen, aber konsequenten Vollzug der getroffenen Massnahmen. Seit März haben die mit dem Vollzug beauftragten Stellen im Kanton über 43’500 Schutzkonzepte von Betrieben, Geschäften, Anlagen und Veranstaltungen überprüft. Per Anfang Woche wurde die Kontrolltätigkeit aufgrund der neuen Bundesvorgaben mit ausgeweiteter Zertifikatspflicht ein weiteres Mal angepasst.

In einer ersten Version war zunächst von vier Bussen die Rede. Dies haben wir korrigiert.

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