Thun-Coach Fischer: «So weit zu kommen trauten uns nicht viele zu»

Aktualisiert

Thun-Coach Fischer«So weit zu kommen trauten uns nicht viele zu»

Der FC Thun spielt erneut um den Einzug in die Gruppenphase der Europa Leauge. Nun könnte mit Tottenham Hotspur ein namhafter Gegner warten.

von
Peter Berger

Wie vor zwei Jahren spielt der FC Thun erneut um den Einzug in die Gruppenphase der Europa League. Damals scheiterten die Berner Oberländer an Stoke City. Auch diesmal könnte es mit Tottenham ein namhafter Gegner aus der Premier League sein. Die Auslosung findet am Freitag statt.

«Nicht viele haben uns zugetraut, dass wir so weit kommen», sagte Urs Fischer. «Die Freude ist deshalb gross.» Sie war indes nicht riesig, denn dem Trainer bereiten neue Personalsorgen Kopfzerbrechen. Im Rückspiel gegen Häcken Göteborg (1:0) erwischte es ausgerechnet Abwehrpatron Thomas Reinmann, der mit Verdacht auf eine Oberschenkelzerrung ausschied. Für ihn half nach der Pause Mittelfeldakteur Michael Siegfried in der Innenverteidigung aus, weil auf dieser Position Nicolas Schindelholz und Lukas Schenkel schon verletzt sind.

«Not»-Abwehr hält

Doch die Thuner gerieten auch mit der «Not-»Abwehr nicht in Gefahr. Ein Lattenschuss von Chatto war die einzige Chance der Göteborger. «Thun war die bessere Mannschaft. Unsere Qualität in der Offensive war nicht gut genug», sagte Häcken-Trainer Peter Gerhardsson.

Thuns Tor erzielte Sekou Sanogo. «Das war mein erstes Kopfball-Tor in der Schweiz», freute sich der Mittelfeldakteur aus der Elfenbeinküste. Und Passgeber Marco Schneuwly war zudem froh, «dass wir anders als zuletzt ohne Gegentor geblieben sind.» Auch Fischer betonte dies: «Das gibt uns vor der wichtigen Partie am Sonntag gegen Luzern mit dem gefährlichen Bozanic Selbstvertrauen.»

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