Aktualisiert 23.05.2019 09:11

Das sagen die Spieler

So will die Nati heute Kanada schlagen

Siegen oder nach Hause fliegen. Das heisst es heute für die Nati ab 16.15 Uhr im WM-Viertelfinal gegen Kanada.

von
Marcel Allemann, Kosice
1 / 29
Das Schweizer WM-Kader 2019TorhüterReto Berra (HC Fribourg-Gottéron)

Das Schweizer WM-Kader 2019TorhüterReto Berra (HC Fribourg-Gottéron)

Urs Lindt/freshfocus
Leonardo Genoni (SC Bern)

Leonardo Genoni (SC Bern)

Keystone/Walter Bieri
Robert Mayer (Genève-Servette HC)

Robert Mayer (Genève-Servette HC)

Pascal Muller/freshfocus

Captain Raphael Diaz: «Wir haben ein gutes Gefühl. In den letzten drei Spielen, die wir verloren, haben wir viel dazugelernt. Etwa, dass wir in der neutralen Zone cleverer agieren müssen, denn diese Topteams schalten so schnell um, und dies hat uns meiner Meinung nach diese letzten Spiele gekostet. Doch wir nehmen das starke letzte Drittel aus dem letzten Spiel gegen Tschechien mit, das war einer der besten Momente und hat auch am meisten Spass gemacht. Trainer Patrick Fischer hat zu uns gesagt, ‹dieser Viertelfinal wie ein Spiel 7 einer Playoff-Serie›. Und genau so ist es. Wenn du gewinnst, geht es weiter, wenn du verlierst , geht es nach Hause. Jetzt geht es um die Wurst und die Jungs freuen sich darauf, die Stimmung im Team ist sehr gut.»

Stürmer Simon Moser: «Wir haben unsere Chance. Es braucht aber ein sehr gutes bis perfektes Spiel, um gewinnen zu können. Und unser Ziel ist es, dieses nun abzuliefern, denn wir möchten unbedingt im Rennen bleiben.»

Stürmer Nino Niederreiter: «Wir müssen einfach spielen, schauen, dass wir möglichst wenig Fehler begehen und jene Chancen, die sich uns bieten, ausnützen. Unabhängig davon, dass wir sie im letzten Jahr im Halbfinal geschlagen haben und auch schon im Jahr zuvor an der WM in Paris – gegen die Kanadier ist man nie Favorit. Sie sind alles hervorragende Einzelspieler, aber für uns ist es wichtig, dass wir uns auf uns fokussieren. Wenn uns das gelingt, ist alles möglich. Wir wissen, dass wir sie schlagen können.»

Stürmer Sven Andrighetto: «Die Kanadier sind nicht umsonst Erster in ihrer Gruppe geworden. Sie haben wie jedes Jahr eine sehr gute Mannschaft mit vier Toplinien. Das Umschalten von Defensive auf Offensive ist ihre grosse Stärke, deshalb müssen wir sorgfältig mit dem Puck umgehen. Natürlich haben wir gute Erinnerungen, weil wir die letzten zwei WM-Spiele gegen Kanada gewonnen haben. Da haben wir jeweils unser Spiel gemacht und es durchgezogen. Wir brauchen uns daher nicht zu verstecken. Die Kanadier werden uns bestimmt nicht unterschätzen und das ist okay so. Im Powerplay müssen wir uns ganz klar steigern, wenn wir weiterkommen wollen. Am besten spielen wir in Überzahl möglichst einfach und reden nicht zu viel darüber, sonst wird es nur zu kompliziert.»

Trainer Patrick Fischer: «Die Kanadier verfügen über eine sehr starke Mannschaft, sie sind jung, schnell, gradlinig und auch sehr diszipliniert. Puckverluste des Gegners nutzen sie eiskalt aus und fahren schnelle Konter. Sie spielen daher ähnlich wie wir. Wir müssen diese Konter, die wir zuletzt durch eine gewisse Übermotivation immer wieder provoziert haben, unbedingt abstellen. Wir konzentrieren uns ohnehin auf uns, nicht auf den Gegner und auch nicht auf den Schiedsrichter.»

Fehler gefunden?Jetzt melden.